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1 StR 201/22 ECLI:DE:BGH:2023:240123B1STR201.22.0 KI-generiert

Materiality of erroneous inclusion of childless surcharge in care insurance contribution calculations for § 266a StGB sentencing

Geschäftsnummer 1 StR 201/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the lower court's conviction and sentence for embezzlement and withholding of wages. The dispute centered on a challenge to the trial court's evidentiary assessment regarding the calculation of mandatory care insurance contributions, specifically the inclusion of the childless surcharge for employees where individual data was unknown. The appellate court determined that this legal error did not affect the outcome because the surcharge represented a negligible multiplier (0.25%) that did not materially alter the calculated scope of guilt or the individual sentences imposed under § 266a StGB, rendering the defect immaterial under § 337 Abs. 1 StPO.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO, § 58 Abs. 1 SGB XI, § 55 Abs. 3 SGB XI, § 266a StGB, § 337 Abs. 1 StPO; Materiality of erroneous inclusion of childless surcharge in care insurance contribution calculations for § 266a StGB sentencing: The dispute centered on a challenge to the trial court's evidentiary assessment regarding the calculation of mandatory care insurance contributions, specifically the inclusion of the childless surcharge for employees where individual data was unknown. The appellate court determined that this legal error did not affect the outcome because the surcharge represented a negligible multiplier (0.25%) that did not materially alter the calculated scope of guilt or the individual sentences imposed under § 266a StGB, rendering the defect immaterial under § 337 Abs. 1 StPO.

Schlagwörter

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fehlerhafte Strafzumessung Rechnungsfehler Veruntreuung Abzug von Kinderalimenten Versicherungsbeitragshinterziehung Zahlung von Zuschlägen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 349 Abs. 2 StPO
Provision cited in the operative order to justify the dismissal of the appeal as unfounded.
§ 58 Abs. 1 SGB XI
1, § 58 Abs. 1 SGB XI in der jeweils geltenden Fassung für alle – nach den Urteilsfeststellungen nicht bekannten – Arbeitnehmer rechtsfehlerhaft unter Hinzurechnung des Beitragszuschlags für Kinderlose (§ 55 Abs.
§ 55 Abs. 3 SGB XI
1 SGB XI in der jeweils geltenden Fassung für alle – nach den Urteilsfeststellungen nicht bekannten – Arbeitnehmer rechtsfehlerhaft unter Hinzurechnung des Beitragszuschlags für Kinderlose (§ 55 Abs. 3 SGB XI) ermittelt, wirkt sich dies nachfolgend nicht aus.
§ 266a StGB
Die daraus folgende Erhöhung sowohl des Beitragsschadens als auch des Hochrechnungsfaktors lässt in Anbetracht des nur geringfügigen Multiplikators (0,25 % im Tatzeitraum), der allein den Arbeitnehmerbeitrag betrifft, den für die Taten nach § 266a StGB zu bestimmenden Schuldumfang regelmäßig unberührt.
§ 337 Abs. 1 StPO
Der Senat kann ausschließen, dass die erkannten Einzelstrafen darauf beruhen (§ 337 Abs. 1 StPO).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 349 Abs. 2 StPO

Provision cited in the operative order to justify the dismissal of the appeal as unfounded.

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Volltext

Beweiswürdigung bei Veruntreuen und Vorenthalten von Arbeitsentgelt: Rechtsfehlerhafte Berechnung der Beitragsanteile zur gesetzlichen Pflegeversicherung

[TENOR]

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Koblenz vom 18. Januar 2022 wird als unbegründet verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Soweit die Revision zutreffend beanstandet, das Landgericht habe entgegen seinen Ausführungen im Rahmen der Beweiswürdigung die Beitragsanteile zur gesetzlichen Pflegeversicherung gemäß § 55 Abs. 1, § 58 Abs. 1 SGB XI in der jeweils geltenden Fassung für alle – nach den Urteilsfeststellungen nicht bekannten – Arbeitnehmer rechtsfehlerhaft unter Hinzurechnung des Beitragszuschlags für Kinderlose (§ 55 Abs. 3 SGB XI) ermittelt, wirkt sich dies nachfolgend nicht aus. Die daraus folgende Erhöhung sowohl des Beitragsschadens als auch des Hochrechnungsfaktors lässt in Anbetracht des nur geringfügigen Multiplikators (0,25 % im Tatzeitraum), der allein den Arbeitnehmerbeitrag betrifft, den für die Taten nach § 266a StGB zu bestimmenden Schuldumfang regelmäßig unberührt.

So verhält es sich hier. Der Senat kann ausschließen, dass die erkannten Einzelstrafen darauf beruhen (§ 337 Abs. 1 StPO).

Jäger

Wimmer

Leplow

Allgayer

Munk