Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
EnVZ 69/22 ECLI:DE:BGH:2023:110123BENVZ69.22.0 KI-generiert

Non-admission complaint in energy regulation proceedings: failure to justify within the statutory deadline renders the extraordinary remedy inadmissible

Geschäftsnummer EnVZ 69/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the applicant's complaint against the non-admission of a legal revision as inadmissible, ordering the applicant to bear the costs and necessary expenses of the respondent regulatory authority. The dispute concerned the procedural admissibility of a non-admission complaint filed in an energy market law matter, specifically challenging the lower court's refusal to hear the applicant's appeal on points of law. The decision rests on the statutory requirement under Sections 87(1) and 87(3)-(4) of the German Energy Industry Act (EnWG) that a non-admission complaint must be justified within a one-month period following the filing of the complaint; because the applicant failed to submit a justification or a motion to extend this deadline, the complaint was deemed unadmissible regardless of any temporary electronic communication failures that may have delayed the initial filing.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG, § 3 ZPO, § 90 Satz 2 EnWG; Non-admission complaint in energy regulation proceedings: failure to justify within the statutory deadline renders the extraordinary remedy inadmissible: The dispute concerned the procedural admissibility of a non-admission complaint filed in an energy market law matter, specifically challenging the lower court's refusal to hear the applicant's appeal on points of law. The decision rests on the statutory requirement under Sections 87(1) and 87(3)-(4) of the German Energy Industry Act (EnWG) that a non-admission complaint must be justified within a one-month period following the filing of the complaint; because the applicant failed to submit a justification or a motion to extend this deadline, the complaint was deemed unadmissible regardless of any temporary electronic communication failures that may have delayed the initial filing.

Schlagwörter

KI-generiert
gesetzliche Frist Streitgegenstand Verfahrensverzögerungen Revisionsverfahren vorübergehende Einfuhr E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
§ 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG
Die Kostenentscheidung beruht auf § 90 Satz 2 EnWG, die Festsetzung des Gegenstandswerts auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.
§ 3 ZPO
Die Kostenentscheidung beruht auf § 90 Satz 2 EnWG, die Festsetzung des Gegenstandswerts auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO. Etwaige Kosten der weiteren Beteiligten trägt diese selbst, nachdem sie sich im Nichtzulassungsverfahren nicht beteiligt hat.
§ 90 Satz 2 EnWG
Legal basis for the order imposing the costs of the proceedings on the applicant.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
§ 90 Satz 2 EnWG

Legal basis for the order imposing the costs of the proceedings on the applicant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss des 3. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 10. August 2022 wird auf Kosten der Antragstellerin, die auch die notwendigen Auslagen der Bundesnetzagentur zu tragen hat, als unzulässig verworfen.

Der Gegenstandswert für das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren wird auf 5.000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Die Antragstellerin wendet sich mit der Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde im Beschluss des Beschwerdegerichts vom 10. August 2022, der ihr am selben Tag zugestellt worden ist. Am 14. September 2022 hat die Antragstellerin die Rechtsmittelschrift unter Hinweis auf eine Störung des elektronischen Rechtsverkehrs per Post übermittelt.

Die Antragstellerin hat - trotz Belehrung - keinen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gestellt und die Nichtzulassungsbeschwerde nicht begründet.

II. Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig.

Sie ist nach § 87 Abs. 1 EnWG statthaft, jedoch nicht in der gesetzlichen Frist begründet worden.

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist gemäß § 87 Abs. 3 EnWG binnen einer Frist von einem Monat nach Zustellung des angefochtenen Beschlusses schriftlich bei dem Oberlandesgericht einzulegen. Gemäß § 87 Abs. 4, § 78 Abs. 3 EnWG ist die Nichtzulassungsbeschwerde zu begründen. Die Frist für die Begründung beträgt einen Monat; sie beginnt mit der Einlegung der Beschwerde und kann auf Antrag verlängert werden.

Es kann dahinstehen, ob die Rechtsmittelschrift im Hinblick auf eine Störung des elektronischen Rechtsverkehrs noch am 14. September 2022 formgerecht eingereicht werden konnte. Denn jedenfalls ist sie nicht fristgerecht begründet worden. Bis zum heutigen Tag sind keine Begründung und kein Antrag auf Verlängerung der Begründungsfrist eingegangen.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 90 Satz 2 EnWG, die Festsetzung des Gegenstandswerts auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO. Etwaige Kosten der weiteren Beteiligten trägt diese selbst, nachdem sie sich im Nichtzulassungsverfahren nicht beteiligt hat.

Kirchhoff

Roloff

Tolkmitt

Holzinger

Kochendörfer