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6 StR 520/22 ECLI:DE:BGH:2023:250123B6STR520.22.0 KI-generiert

Calculation of aggregate custodial sentence from multiple individual sentences: no disadvantage to defendant from disproportionately low total due to unclear reasoning

Geschäftsnummer 6 StR 520/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) 6th Criminal Senate dismissed the defendant's revision as unfounded, thereby upholding the landgericht judgment dated September 21, 2022, and ordering the appellant to bear the costs of the appeal. The case involved a challenge to the sentencing calculation where the lower court formed a total custodial sentence of two years and eleven months from twenty-five individual offenses (seventeen two-year and eight one-year sentences), resulting in a disproportionately low aggregate penalty that lacked transparent justification. The court held that the legally mandated correction of a miscalculated total sentence in a manner favorable to the defendant, even if the logic for the reduction was not fully explainable, did not constitute a prejudice or legal error that would warrant reversal, as the defendant was not disadvantaged by the outcome.

Legislator-Regeste

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Calculation of aggregate custodial sentence from multiple individual sentences: no disadvantage to defendant from disproportionately low total due to unclear reasoning: Es benachteiligt den Angeklagten nicht, dass das Landgericht aus den verhängten 17 Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren und acht Freiheitsstrafen von jeweils einem Jahr eine nicht nachvollziehbar niedrige Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten gebildet hat.

Schlagwörter

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Gesamtstrafenbildung Freiheitsstrafe Revision eines Entscheids Leistungsberechnung Strafminderung Rechnungsfehler
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Stade vom 21. September 2022 wird als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Es benachteiligt den Angeklagten nicht, dass das Landgericht aus den verhängten 17 Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren und acht Freiheitsstrafen von jeweils einem Jahr eine nicht nachvollziehbar niedrige Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten gebildet hat.

Sander

Feilcke

Tiemann

von Schmettau

Arnoldi