Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against provisional injunction orders under § 542 Abs. 2 ZPO
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) rejected the applicant's complaint for non-admission of the legal appeal and ordered the applicant to bear the costs, thereby leaving the Higher Regional Court's rejection of the immediate appeal in force. The case concerned a request for the issuance of a provisional injunction (einstweilige Verfügung), which the lower court had denied and the Higher Regional Court had affirmed; the applicant then sought to challenge the appellate decision via a Non-Admission Complaint (Nichtzulassungsbeschwerde). The decisive legal basis was § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, which explicitly excludes the revision (and consequently the Rechtsbeschwerde) from decisions ordering, modifying, or lifting a provisional injunction, rendering the applicant's appeal inadmissible due to the limited instance structure for such proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against provisional injunction orders under § 542 Abs. 2 ZPO: The case concerned a request for the issuance of a provisional injunction (einstweilige Verfügung), which the lower court had denied and the Higher Regional Court had affirmed; the applicant then sought to challenge the appellate decision via a Non-Admission Complaint (Nichtzulassungsbeschwerde). The decisive legal basis was § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, which explicitly excludes the revision (and consequently the Rechtsbeschwerde) from decisions ordering, modifying, or lifting a provisional injunction, rendering the applicant's appeal inadmissible due to the limited instance structure for such proceedings.
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KI-generiertVolltext
Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde in dem Beschluss des 4. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 1. Dezember 2022 wird auf Kosten des Antragstellers verworfen.
[GRUENDE]
I. Der Antragsteller hat den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Das Landgericht hat den Antrag zurückgewiesen. Das Beschwerdegericht hat die dagegen gerichtete sofortige Beschwerde zurückgewiesen. Gegen diese Entscheidung hat der Antragsteller beim Bundesgerichtshof Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.
II. Das Rechtsmittel des Antragstellers ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen.
Die Entscheidung des Beschwerdegerichts über den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist nicht anfechtbar. Nach § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO findet gegen Urteile, durch die über die Anordnung, Abänderung oder Aufhebung eines Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung entschieden worden ist, die Revision nicht statt. Auch eine Rechtsbeschwerde im Verfahren auf Erlass eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen eine - wie vorliegend - im Beschlusswege ergangene Entscheidung scheitert an dem durch § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO begrenzten Instanzenzug (BGH, Beschluss vom 27. Februar 2003 - I ZB 22/02, BGHZ 154, 102 [juris Rn. 9]; Beschluss vom 25. Juni 2020 - I ZB 42/20, juris Rn. 3; Beschluss vom 28. April 2021 - I ZB 22/21, juris Rn. 3; Beschluss vom 8. Februar 2022 - I ZB 72/21, juris Rn. 3).
III. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
Koch
Löffler
Schwonke
Feddersen
Schmaltz