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6 StR 428/22 ECLI:DE:BGH:2023:250123B6STR428.22.0 KI-generiert

Reform of conviction for resistance against enforcement officers and reduction of sentence following dismissal of partial prosecution

Geschäftsnummer 6 StR 428/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage geteilt

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (BGH) granted the defendant's revision in part, dismissing the remainder of the appeal, and modified the lower court's judgment to include a dismissal of the proceedings for one count under § 154 Abs. 2 StPO. The operative outcome reduces the defendant's conviction to a single offense of assault on enforcement officers in legal unity with resistance against enforcement officers and attempted bodily injury, resulting in a reduced prison sentence of eleven months. The dispute involved a criminal appeal against the Landgericht Stade's 2022 judgment, where the defendant challenged the original conviction and sentencing structure. The decisive legal basis for the modification was the statutory provision for the dismissal of criminal proceedings (§ 154 Abs. 2 StPO), which eliminated the three-month sentence for the dismissed count and the corresponding aggregate total sentence, while the remainder of the appeal was rejected as unfounded.

Legislator-Regeste

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§ 154 Abs. 2 StPO; Reform of conviction for resistance against enforcement officers and reduction of sentence following dismissal of partial prosecution: bb) im Strafausspruch dahin geändert, dass der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten verurteilt ist.

Schlagwörter

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Revision des Strafurteils Strafzumessung Vollstreckungsverfahren Strafänderung E-Justice Straftaten gegen den öffentlichen Frieden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

1. Auf die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Stade vom 5. Juli 2022 wird

a) das Verfahren im Fall II.1 der Urteilsgründe nach § 154 Abs. 2 StPO eingestellt,

b) das vorgenannte Urteil

aa) im Schuldspruch dahin geändert, dass der Angeklagte des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und mit versuchter Körperverletzung schuldig ist,

bb) im Strafausspruch dahin geändert, dass der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten verurteilt ist.

2. Die weitergehende Revision wird verworfen.

3. Im Umfang der Einstellung fallen die Kosten des Verfahrens und die notwendigen Auslagen des Angeklagten der Staatskasse zur Last; der Beschwerdeführer hat die verbleibenden Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

[GRUENDE]

Die Einstellung des Verfahrens bezüglich Fall II.1 hat die Änderung des Schuldspruchs sowie den Wegfall der für die Tat festgesetzten Freiheitsstrafe von drei Monaten und der Gesamtstrafe zur Folge.

Sander

Tiemann

Wenske

Fritsche

Arnoldi