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2 StR 315/22 ECLI:DE:BGH:2022:211222B2STR315.22.0 KI-generiert

Unconsidered alternative representative liability and fraud charges do not prejudice defendant in criminal revision

Geschäftsnummer 2 StR 315/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, thereby upholding the lower court's conviction and ordering the defendant to bear the costs of the legal proceedings. The dispute arose from a criminal trial at the Meiningen Regional Court, where the defendant challenged the judgment without identifying a legal error to his detriment. Although the appellate review noted that the trial court had not explicitly considered representative liability or alternative charges under § 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB (arson-related offenses) and § 263 Abs. 3 Nr. 5 StGB (aggravated fraud) committed through indirect perpetration, the BGH determined that the omission did not prejudice the defendant. The final operative outcome confirms the original conviction stands, with the key legal basis for the dismissal being the absence of a material legal error under the grounds for revision.

Legislator-Regeste

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§ 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB, § 263 Abs. 3 Nr. 5 StGB; Unconsidered alternative representative liability and fraud charges do not prejudice defendant in criminal revision: Dass die Strafkammer ausweislich der Urteilsgründe eine Repräsentantenhaftung des Angeklagten und damit einhergehend eine Strafbarkeit gemäß § 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB und gemäß § 263 Abs. 3 Nr. 5 StGB – begangen in mittelbarer Täterschaft – nicht erwogen hat, beschwert diesen nicht.

Schlagwörter

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Betrugsvorwurf Haftungsbegründung strafrechtliches Revisionsverfahren zusammenhängende Straftaten Brandstiftung Betrug

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Meiningen vom 4. Mai 2022 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Dass die Strafkammer ausweislich der Urteilsgründe eine Repräsentantenhaftung des Angeklagten und damit einhergehend eine Strafbarkeit gemäß § 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB und gemäß § 263 Abs. 3 Nr. 5 StGB – begangen in mittelbarer Täterschaft – nicht erwogen hat, beschwert diesen nicht.

Franke

Appl

Meyberg

Grube

Schmidt