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I ZB 100/22 ECLI:DE:BGH:2023:040123BIZB100.22.0 KI-generiert

Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against unappealable cost objection and hearing objection rulings in insolvency proceedings

Geschäftsnummer I ZB 100/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (BGH) dismissed the debtor's legal appeal (Rechtsbeschwerde) as inadmissible, leaving the lower court's decision in force. The dispute arose in insolvency proceedings where the debtor filed a June 12, 2022 submission challenging the court's earlier rejection of his objection to the cost assessment; the debtor prevailed on no issues. The BGH held that no appellate remedy is available against the lower court's decision because such a ruling either constitutes an unappealable determination under § 321a Abs. 4 Satz 4 ZPO if the submission was interpreted as a hearing objection (Anhörungsrüge), or remains an unappealable decision if interpreted as a counter-representation, rendering the appeal statutorily unfounded under § 577 Abs. 1 ZPO.

Legislator-Regeste

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§ 577 Abs. 1 ZPO, § 321a Abs. 4 Satz 4 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against unappealable cost objection and hearing objection rulings in insolvency proceedings: The dispute arose in insolvency proceedings where the debtor filed a June 12, 2022 submission challenging the court's earlier rejection of his objection to the cost assessment; the debtor prevailed on no issues. The BGH held that no appellate remedy is available against the lower court's decision because such a ruling either constitutes an unappealable determination under § 321a Abs. 4 Satz 4 ZPO if the submission was interpreted as a hearing objection (Anhörungsrüge), or remains an unappealable decision if interpreted as a counter-representation, rendering the appeal statutorily unfounded under § 577 Abs. 1 ZPO.

Schlagwörter

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Zahlungsunfähigkeit Kostenfestsetzung Anwaltshonorar Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rechtsvorschlag Rechtliche Aspekte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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I ZB 79/21
Februar 2022 - I ZB 79/21, juris Rn.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 97 Abs. 1 ZPO

Cited in the dispositive paragraph for the costs decision, imposing costs on the debtor.

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Augsburg - 4. Zivilkammer - vom 8. Juli 2022 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 ZPO).

I. Das Beschwerdegericht hat in dem angefochtenen Beschluss keinen Anlass gesehen, aufgrund der Eingabe des Schuldners vom 12. Juni 2022 seinen darin angeführten Beschluss vom 30. Mai 2022 abzuändern, mit dem es die Erinnerung des Schuldners gegen den Kostenansatz vom 21. April 2022 zurückgewiesen hat. Gegen diese Entscheidung ist eine Rechtsbeschwerde nicht statthaft.

Sofern die Eingabe des Schuldners vom 12. Juni 2022 als Anhörungsrüge auszulegen sein sollte, ergeht nach § 321a Abs. 4 Satz 4 ZPO die Entscheidung hierüber durch unanfechtbaren Beschluss. Gegen sie ist daher ein Rechtsmittel nicht gegeben (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Februar 2022 - I ZB 79/21, juris Rn. 5). Sollte die Eingabe als Gegenvorstellung anzusehen sein, handelte es sich ebenfalls um eine unanfechtbare Entscheidung (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Februar 2022 - I ZB 79/21, juris Rn. 4 mwN).

II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

Koch

Pohl

Schmaltz

Odörfer

Wille