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6 StR 487/22 ECLI:DE:BGH:2023:110123B6STR487.22.0 KI-generiert

Confiscation of seized mobile device; admissibility of revision challenging procedural ruling due to incomplete submission of prior order under § 344 StPO

Geschäftsnummer 6 StR 487/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Criminal Procedure rejected the defendant's appeal as unfounded, thereby upholding the lower court's conviction, while modifying the sentence to include the confiscation of a specific mobile device as requested by the General Federal Prosecutor; the defendant is liable for the costs of the appellate proceedings. The dispute concerned an appeal against a verdict from the Landgericht Dessau-Roßlau, which also involved a challenge to the rejection of a request to stay proceedings, a plea that the appellate court deemed inadmissible due to incomplete factual submission. The decisive legal basis for the procedural rejection was § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, which requires the full content of the lower court's decision rejecting the stay to be included in the notice of appeal to satisfy the requirements for a valid objection under §§ 200 and 265 StPO.

Legislator-Regeste

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§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO; Confiscation of seized mobile device; admissibility of revision challenging procedural ruling due to incomplete submission of prior order under § 344 StPO: Die Rüge der „Verletzung der §§ 200, 265 StPO“ ist bereits deshalb unzulässig, weil die Revision den Inhalt des Beschlusses, mit dem das Landgericht den Aussetzungsantrag abgelehnt hat, nicht vollständig mitteilt (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO).

Schlagwörter

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strafrechtliche Einziehung strafrechtliches Revisionsverfahren Sistierung des Verfahrens Verfahrensrügen Beschlagnahme elektronischer Daten Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom 29. Juni 2022 wird als unbegründet verworfen; der Einziehungsausspruch wird jedoch aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts genannten Gründen dahin ergänzt, dass das Handy Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G eingezogen wird.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Die Rüge der „Verletzung der §§ 200, 265 StPO“ ist bereits deshalb unzulässig, weil die Revision den Inhalt des Beschlusses, mit dem das Landgericht den Aussetzungsantrag abgelehnt hat, nicht vollständig mitteilt (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO).

Sander

Feilcke

Tiemann

Fritsche

Arnoldi