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5 StR 308/22 ECLI:DE:BGH:2022:270922B5STR308.22.0 KI-generiert

Correction of conviction for concurrence of professional gang fraud and unauthorized assumption of public office under § 354(1) StPO

Geschäftsnummer 5 StR 308/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) partially granted the defendant's appeal, amending the conviction from the Hamburg Regional Court to find him guilty of professional and gang fraud in two cases (one in concurrence with unauthorized assumption of public office) and attempted professional and gang fraud in four cases (each in concurrence with unauthorized assumption of public office), while rejecting the remainder of the appeal and ordering the defendant to bear the costs of the proceedings. The dispute centered on a clerical error in the operative part of the lower court's judgment, which failed to correctly reflect the legally established concurrence of crimes; specifically, the appellate court determined that unauthorized assumption of public office only applied to the four cases of attempted fraud and one case of completed fraud, not to all instances as the original sentence had erroneously stated. The decision was based on § 354(1) StPO, allowing the appellate court to correct the verdict (Schuldspruch) to align with the factual findings and legal reasoning already contained in the lower court's reasoning, as no substantive legal error to the defendant's detriment under § 349(2) StPO was otherwise found.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO, § 354 Abs. 1 StPO; Correction of conviction for concurrence of professional gang fraud and unauthorized assumption of public office under § 354(1) StPO: Die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben (§ 349 Abs. 2 StPO). Allerdings ist der Schuldspruch wie aus der Beschlussformel ersichtlich im Sinne einer Berichtigung zu ändern (entsprechend § 354 Abs. 1 StPO). Denn der Angeklagte hat sich – wie die Strafkammer in den Urteilsgründen zutreffend festgestellt und näher begründet, indes im Urteilstenor nicht zum Ausdruck gebracht hat – in allen vier Fällen des versuchten gewerbsmäßigen Bandenbetruges (Fälle 1, 3 bis 5) und nur in einem Fall des vollendeten gewerbsmäßigen Bandenbetruges (Fall 6) jeweils auch tateinheitlich der Amtsanmaßung schuldig gemacht.

Schlagwörter

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versuchter Betrug Schuldschein Betrug Urteilsdispositiv E-Justice materieller Fehler

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 29. März 2022, soweit es ihn betrifft, im Schuldspruch dahin geändert, dass er des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges in zwei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit Amtsanmaßung, und des versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Betruges in vier Fällen, jeweils in Tateinheit mit Amtsanmaßung, schuldig ist.

Die weitergehende Revision wird verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

[GRUENDE]

Die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung hat keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben (§ 349 Abs. 2 StPO). Allerdings ist der Schuldspruch wie aus der Beschlussformel ersichtlich im Sinne einer Berichtigung zu ändern (entsprechend § 354 Abs. 1 StPO). Denn der Angeklagte hat sich – wie die Strafkammer in den Urteilsgründen zutreffend festgestellt und näher begründet, indes im Urteilstenor nicht zum Ausdruck gebracht hat – in allen vier Fällen des versuchten gewerbsmäßigen Bandenbetruges (Fälle 1, 3 bis 5) und nur in einem Fall des vollendeten gewerbsmäßigen Bandenbetruges (Fall 6) jeweils auch tateinheitlich der Amtsanmaßung schuldig gemacht.

Cirener

Mosbacher

Köhler

von Häfen

Werner