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3 StR 64/22 ECLI:DE:BGH:2022:131022B3STR64.22.0 KI-generiert

Appointment of additional mandatory criminal defense counsel in revision proceedings: absence of grounds under §§ 143a and 144 StPO

Geschäftsnummer 3 StR 64/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice rejected the application by a chosen counsel to be appointed as an additional mandatory defense attorney for the revision main hearing, leaving the prior appointment of two mandatory counsel from the lower instance in force. The dispute concerned whether the defendant in a criminal revision case against a Landgericht Düsseldorf judgment was entitled to a third mandatory defender, where the chosen counsel claimed a need for additional legal representation at the appellate stage. The court held that no grounds existed for a change of counsel under § 143a StPO or for the appointment of an additional mandatory defender under § 144 StPO, as the existing mandatory counsel appointments remained valid and no specific reasons justifying a new appointment were presented.

Legislator-Regeste

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§ 143a StPO, § 144 StPO; Appointment of additional mandatory criminal defense counsel in revision proceedings: absence of grounds under §§ 143a and 144 StPO: Der Antrag bleibt ohne Erfolg, da kein Grund für die Bestellung eines weiteren Pflichtverteidigers besteht. Das Landgericht hat dem Angeklagten bereits am 23. Juli 2020 Rechtsanwältin E. als Pflichtverteidigerin und am 7. Januar 2021 Rechtsanwalt B. als weiteren Pflichtverteidiger bestellt. Die Bestellungen gelten fort. Voraussetzungen für einen Verteidigerwechsel (§ 143a StPO) oder einen zusätzlichen Pflichtverteidiger (§ 144 StPO) sind weder vorgebracht noch sonst ersichtlich (vgl. BGH, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 5 StR 366/21).

Schlagwörter

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Bestellung eines Rechtsbeistands strafrechtliches Revisionsverfahren Anwaltszwang Einwendungen Revisionsgesuch E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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5 StR 366/21
Februar 2022 - 5 StR 366/21).
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Volltext

Der Antrag auf Beiordnung von Rechtsanwalt S. für die Revisionshauptverhandlung wird abgelehnt.

[GRUENDE]

Am 12. Juni 2022 ist Termin zur Hauptverhandlung über die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 31. August 2021 auf den 20. Oktober 2022 bestimmt worden. Mit Schriftsatz vom 10. Oktober 2022 hat der Wahlverteidiger Rechtsanwalt S. beantragt, zur Wahrnehmung des Termins beigeordnet zu werden.

Der Antrag bleibt ohne Erfolg, da kein Grund für die Bestellung eines weiteren Pflichtverteidigers besteht. Das Landgericht hat dem Angeklagten bereits am 23. Juli 2020 Rechtsanwältin E. als Pflichtverteidigerin und am 7. Januar 2021 Rechtsanwalt B. als weiteren Pflichtverteidiger bestellt. Die Bestellungen gelten fort. Voraussetzungen für einen Verteidigerwechsel (§ 143a StPO) oder einen zusätzlichen Pflichtverteidiger (§ 144 StPO) sind weder vorgebracht noch sonst ersichtlich (vgl. BGH, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 5 StR 366/21).

Schäfer