Validity of correction for preserved confiscation order in subsequent global sentencing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Revisions (BGH 2. Strafsenat) dismissed the defendant's appeal against the Landgericht Frankfurt am Main's judgment of January 12, 2026, ruling that the review revealed no legal error to the defendant's detriment and ordering the defendant to bear the costs of the proceedings. The defendant, convicted in a criminal trial, challenged the judgment, with particular focus on a subsequent correction decision issued by the lower court on January 19, 2026. The appellate court held that the lower court's correction was legally invalid because it did not correct an obvious clerical or pronouncement error, thereby leaving the original judgment in force; the court further noted that preserving a completed confiscation order under § 75(1) Sentence 1 of the German Criminal Code (StGB) is unnecessary in cases of subsequent global sentence formation.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 75 Abs. 1 Satz 1 StGB; Validity of correction for preserved confiscation order in subsequent global sentencing: Der Berichtigungsbeschluss des Landgerichts vom 19. Januar 2026 ist unwirksam, weil kein offensichtliches Schreib- oder Verkündungsversehen vorliegt (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Mai 2026 - 5 StR 168/26, Rn. 2 mwN). Es kommt daher nicht mehr darauf an, dass es - entgegen dem Berichtigungsbeschluss - der Aufrechterhaltung einer erledigten Einziehungsanordnung (§ 75 Abs. 1 Satz 1 StGB) im Falle einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung nicht bedarf (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Oktober 2025 - 6 StR 441/25, Rn. 6 mwN).
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 12. Januar 2026 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Der Berichtigungsbeschluss des Landgerichts vom 19. Januar 2026 ist unwirksam, weil kein offensichtliches Schreib- oder Verkündungsversehen vorliegt (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Mai 2026 - 5 StR 168/26, Rn. 2 mwN). Es kommt daher nicht mehr darauf an, dass es - entgegen dem Berichtigungsbeschluss - der Aufrechterhaltung einer erledigten Einziehungsanordnung (§ 75 Abs. 1 Satz 1 StGB) im Falle einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung nicht bedarf (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Oktober 2025 - 6 StR 441/25, Rn. 6 mwN).
Menges
Appl
Zeng
Grube
Schmidt