Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6 StR 564/23 ECLI:DE:BGH:2024:090124B6STR564.23.0 KI-generiert

Reduction of forfeiture amount for criminal proceeds and legal basis for retention of instrumentalities under residence law

Geschäftsnummer 6 StR 564/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice’s Sixth Criminal Senate rejected the defendant’s revision as unfounded, thereby upholding the judgment of the Landgericht Frankfurt (Oder) dated August 3, 2023, but modified the forfeiture order by reducing the amount to be confiscated as the value of criminal proceeds to 750 euros, while maintaining the joint and several liability of 550 euros; the defendant bears the costs of the legal appeal. The dispute concerned the conviction and ancillary forfeiture measures related to criminal proceeds and instrumentalities, with the appellate court clarifying that the continued seizure of the means of commission was legally permissible. The decisive legal basis for the retention of the instrumentalities was established under § 96(5) of the Residence Act (AufenthG) in conjunction with § 74a(1) of the Criminal Code (StGB), which provided the statutory foundation for their confiscation despite the revision being otherwise dismissed.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 96 Abs. 5 AufenthG, § 74a Nr. 1 StGB; Reduction of forfeiture amount for criminal proceeds and legal basis for retention of instrumentalities under residence law: Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat, dass das Eigentum an den Tatmitteln dahinstehen kann, weil sich die Grundlage für deren Einziehung jedenfalls in § 96 Abs. 5 AufenthG i.V.m. § 74a Nr. 1 StGB findet.

Schlagwörter

KI-generiert
Verwirkung Ertrag Reihenfolge der Pfändung Revision des Strafurteils Haftungsbegründung Herabsetzung der Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
§ 96 Abs. 5 AufenthG
Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat, dass das Eigentum an den Tatmitteln dahinstehen kann, weil sich die Grundlage für deren Einziehung jedenfalls in § 96 Abs. 5 AufenthG i.V.m.
§ 74a Nr. 1 StGB
§ 74a Nr. 1 StGB findet.
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) vom 3. August 2023 wird als unbegründet verworfen; jedoch wird der Betrag der Einziehung des Wertes von Taterträgen auf 750 Euro herabgesetzt, wobei es bei der gesamtschuldnerischen Haftung in Höhe von 550 Euro verbleibt.

Der Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat, dass das Eigentum an den Tatmitteln dahinstehen kann, weil sich die Grundlage für deren Einziehung jedenfalls in § 96 Abs. 5 AufenthG i.V.m. § 74a Nr. 1 StGB findet.

Sander

Wenske

Fritsche

von Schmettau

Arnoldi