Valuation of limited partnership interests for dispute amount determination: mandatory exclusion of depreciation-related tax advantages under IDW S 1
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Civil Procedure (BGH) granted the plaintiff's objection to the prior determination of the amount in dispute, ordering a revision of the disputed value to the bracket up to €13.4 million, thereby correcting the assessment made in the underlying non-admission decision. The dispute concerned the valuation of limited partnership interests, specifically whether the market value should include the tax advantage from depreciation (TAB); the court determined that the applicable method is the objective corporate valuation standard IDW S 1, which does not mandate the inclusion of the TAB, unlike IDW S 13. Based on expert evidence confirming a minimum market value of approximately €13.36 million, the BGH applied the doctrine that the disputed value in cases involving the transfer or validity of business shares is their market value, establishing the final statutory fee basis for the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 63 Abs. 3 Satz 2 GKG; Valuation of limited partnership interests for dispute amount determination: mandatory exclusion of depreciation-related tax advantages under IDW S 1: Die Gegenvorstellung der Klägerin gegen die Festsetzung des Streitwerts in dem Beschluss vom 4. Juli 2023, mit dem die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten zurückgewiesen wurde, ist zulässig, da sie innerhalb der analog geltenden sechsmonatigen Frist von § 68 Abs. 1 Satz 3, § 63 Abs. 3 Satz 2 GKG eingelegt worden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 14. Juli 2020 - II ZR 420/17, juris Rn. 4; Beschluss vom 22. November 2016 - XI ZR 305/14, NJW 2017, 739). Sie hat in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang Erfolg.
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KI-generiertVolltext
Auf die Gegenvorstellung der Klägerin wird die Festsetzung des Streitwerts in dem Beschluss des Senats vom 4. Juli 2023 geändert.
Der Streitwert wird auf die Wertstufe bis 13.400.000 € festgesetzt.
[GRUENDE]
Die Gegenvorstellung der Klägerin gegen die Festsetzung des Streitwerts in dem Beschluss vom 4. Juli 2023, mit dem die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten zurückgewiesen wurde, ist zulässig, da sie innerhalb der analog geltenden sechsmonatigen Frist von § 68 Abs. 1 Satz 3, § 63 Abs. 3 Satz 2 GKG eingelegt worden ist (vgl. BGH, Beschluss vom 14. Juli 2020 - II ZR 420/17, juris Rn. 4; Beschluss vom 22. November 2016 - XI ZR 305/14, NJW 2017, 739). Sie hat in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang Erfolg.
Maßgebend für die Bewertung des Anspruchs des Beklagten auf Übertragung der Kommanditanteile der Klägerin an der H. KG ist der Verkehrswert dieser Geschäftsanteile. Insofern gilt hier nichts Anderes als in Fällen, in denen im Streit über einen Geschäftsanteil die Wirksamkeit einer Einziehung infrage steht (BGH, Beschluss vom 14. Juli 2020 - II ZR 420/17, juris Rn. 7).
Der Verkehrswert der Geschäftsanteile bestimmt sich mittels einer objektivierten Unternehmensbewertung nach IDW S 1, der anders als der IDW S 13 die Berücksichtigung eines abschreibungsbedingten Steuervorteils (TAB) nicht verpflichtend vorschreibt. Die von den Parteien im Verfahren vorgelegten Gutachten gehen übereinstimmend davon aus, dass danach der Verkehrswert der von der Klägerin gehaltenen Kommanditanteile an der H. KG zum Bewertungsstichtag mit mindestens 13.364.000 € zu bemessen ist (vgl. Gutachten der Dr. K. & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 10. Mai 2022, S. 38, Anlage B 23, Anlagenband zum Schriftsatz vom 15. Mai 2022; Gutachten der B. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 24. Februar 2022, S. 22, Anlage BB 2, Anlagenband zum Schriftsatz vom 28. Februar 2022; ergänzende Stellungnahme Dr. K. & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 21. Juni 2022, S. 8, GA V 1087).
Born
Wöstmann
Bernau
V. Sander
Adams