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AnwSt (B) 4/16 ECLI:DE:BGH:2017:140217BANWST.B.4.16.0 KI-generiert

Non-admission of revision complaint: failure to designate a fundamental legal question under § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO renders appeal inadmissible.

Geschäftsnummer AnwSt (B) 4/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the lawyer's complaint for non-admission of revision, ordering him to bear the costs, thereby leaving the judgment of the Lower Saxony Lawyers' Court of Appeal in force. The dispute concerned the admissibility of a procedural remedy in an attorney disciplinary proceeding, where the appellant challenged the appellate court's decision to reject a revision. The court held that the complaint was inadmissible because the lawyer failed to expressly designate a fundamental legal question as required by § 145 Abs. 3 Satz 3 of the Federal Lawyers' Act (BRAO); his arguments merely asserted incorrect legal application in the individual case without specifying a matter of general significance or a violation of the right to be heard.

Legislator-Regeste

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Non-admission of revision complaint: failure to designate a fundamental legal question under § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO renders appeal inadmissible: The dispute concerned the admissibility of a procedural remedy in an attorney disciplinary proceeding, where the appellant challenged the appellate court's decision to reject a revision. The court held that the complaint was inadmissible because the lawyer failed to expressly designate a fundamental legal question as required by § 145 Abs. 3 Satz 3 of the Federal Lawyers' Act (BRAO); his arguments merely asserted incorrect legal application in the individual case without specifying a matter of general significance or a violation of the right to be heard. «Nach § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO muss die grundsätzliche Rechtsfrage in der Beschwerdeschrift ausdrücklich bezeichnet werden. Daran fehlt es hier.»

Schlagwörter

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Rügeversäumnis des Beschwerdeführers unzulässige Rechtsverweigerungseinsprache Nichteintreten auf Beschwerde unzulässige Rügen Nichteintreten auf Invalidenversicherungsbeschwerde Nichteintreten auf die Beschwerde

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Volltext

Zulässigkeit der Nichtzulassungsbeschwerde im anwaltsgerichtlichen Verfahren: Anforderungen an die Beschwerdeschrift

[TENOR] Die Beschwerde des Rechtsanwalts gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des 1. Senats des Niedersächsischen Anwaltsgerichtshofs vom 25. Januar 2016 wird zurückgewiesen.

Der Rechtsanwalt hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

[GRUENDE] 1

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig.

2

Nach § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO muss die grundsätzliche Rechtsfrage in der Beschwerdeschrift ausdrücklich bezeichnet werden. Daran fehlt es hier.

3

In der Beschwerdeschrift des Rechtsanwalts ist keine Rechtsfrage ausdrücklich bezeichnet oder in einer Weise angesprochen, die den Anforderungen des § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO genügen könnte. Es ist weder eine materiell-rechtliche noch eine verfahrensrechtliche Frage von grundsätzlicher Bedeutung konkretisiert. Die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Rechtsfrage ist nicht entscheidungserheblich. Auch eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt. Sein Vortrag erschöpft sich letztlich in der Behauptung falscher Rechtsanwendung im konkreten Einzelfall.

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