Admissibility of victim’s revision challenging only material law without alleging statutory violation of guilt.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Bundesgerichtshof dismissed the victim's appeal as inadmissible, ordering her to bear the costs of her own legal remedy. The dispute arose from a lower court judgment convicting the defendant of attempted manslaughter and dangerous bodily harm, which included a finding of liability for pain and suffering damages; the victim challenged this judgment based solely on a general allegation of violation of material law. The court held that the appeal failed to meet the procedural requirements of §§ 349(1) and 400(1) of the Code of Criminal Procedure, as the vague revision did not demonstrate that the victim sought to alter the finding of guilt based on a different or additional statutory violation, which is a prerequisite for a victim to successfully pursue an appeal under § 400(1) StPO.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 400 Abs. 1 StPO, § 349 Abs. 1, § 400 Abs. 1 StPO; Admissibility of victim’s revision challenging only material law without alleging statutory violation of guilt: The dispute arose from a lower court judgment convicting the defendant of attempted manslaughter and dangerous bodily harm, which included a finding of liability for pain and suffering damages; the victim challenged this judgment based solely on a general allegation of violation of material law. The court held that the appeal failed to meet the procedural requirements of §§ 349(1) and 400(1) of the Code of Criminal Procedure, as the vague revision did not demonstrate that the victim sought to alter the finding of guilt based on a different or additional statutory violation, which is a prerequisite for a victim to successfully pursue an appeal under § 400(1) StPO.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive to declare the victim's appeal inadmissible due to a lack of proper legal reasoning and admissibility under the specific rules for auxiliary complainants.
Volltext
Anforderungen an eine Revisionsbegründung des Nebenklägers
[TENOR]
Die Revision der Nebenklägerin H. A. gegen das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 10. Juni 2016 wird verworfen.
Die Beschwerdeführerin hat die Kosten ihres Rechtsmittels zu tragen.
[GRUENDE]
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil der Nebenklägerin H. A. sowie wegen tatmehrheitlicher gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil des Nebenklägers F. A. zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Außerdem hat es festgestellt, dass der Angeklagte verpflichtet ist, der Nebenklägerin ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen. Hiergegen richtet sich die allgemein auf die Rüge der Verletzung materiellen Rechts gestützte Revision der Nebenklägerin.
Das Rechtsmittel erweist sich als unzulässig (§ 349 Abs. 1, § 400 Abs. 1 StPO). Der Generalbundesanwalt hat in seiner Antragsschrift ausgeführt:
"Die Revision der Nebenklägerin ist unzulässig. Dem Revisionsvortrag ist nicht zu entnehmen, dass das Urteil mit dem Ziel einer Änderung des Schuldspruchs wegen einer anderen oder einer weiteren Gesetzesverletzung angegriffen wird, die zum Anschluss als Nebenkläger berechtigt. Nebenkläger können nach der gesetzlichen Regelung des § 400 Abs. 1 StPO das Urteil nicht mit dem Ziel anfechten, dass eine andere Rechtsfolge verhängt wird. Deshalb bedarf es bei Revisionen der Nebenklage in der Regel eines Revisionsvortrages, der deutlich macht, dass der Beschwerdeführer ein zulässiges Ziel verfolgt. Eine dahin gehende Auslegung ist hier auf der Grundlage der nur allgemein erhobenen Sachrüge nicht möglich (BGHR StPO § 400 Abs. 1 Zulässigkeit 5 und 10; BGH NStZ-RR 2002, 104; 2009, 253; Meyer-Goßner/Schmitt StPO 59. Aufl. § 400 Rn. 6 mwN)."
Dem schließt sich der Senat an.
Eine Erstattung der notwendigen Auslagen des Angeklagten im Revisionsverfahren findet wegen der zum Schuldspruch gleichfalls erfolglosen Revision des Angeklagten nicht statt (vgl. Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 59. Aufl., § 473 Rn. 10a).
Becker
Schäfer
Tiemann
Berg
Hoch