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2 StR 303/16 ECLI:DE:BGH:2017:140217B2STR303.16.0 KI-generiert

Narcotics trafficking appeals: irrelevance of trial court’s harm classification of methamphetamine to sentencing decision

Geschäftsnummer 2 StR 303/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (2nd Criminal Division) dismissed the appeals of the defendants as unfounded, upholding the conviction of the lower regional court for unlawful traffic in narcotics and leaving the original judgment in force, with each appellant ordered to bear their own costs. The dispute concerned a criminal trial where the appellate court challenged the trial court's legal reasoning, specifically questioning whether the trial court's characterization of methamphetamine as an "extremely dangerous drug" with high addictive and health risks constituted a legal error in light of newer precedents from the 1st Criminal Division regarding the drug's harm classification. The court held that the issue was moot for the appeal because the text of the judgment did not indicate that the final sentencing decision relied on that specific characterization; therefore, the court declined to decide whether to follow the recent 1st Criminal Division rulings, concluding that no legal error to the defendants' detriment was established in the challenged judgment.

Legislator-Regeste

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Narcotics trafficking appeals: irrelevance of trial court’s harm classification of methamphetamine to sentencing decision: Ob der neueren Rechtsprechung des 1. Strafsenats zur Einstufung der Gefährlichkeit von Methamphetamin (BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2016 - 1 StR 72/16; vom 8. Dezember 2016 - 1 StR 499/16) zu folgen ist (differenzierend dazu: Patzak/Dahlenburg, NStZ 2016, 615), bedarf keiner Entscheidung. Soweit die Strafkammer ausgeführt hat, dass „es sich bei dem Betäubungsmittel Methamphetamin um eine äußerst gefährliche Droge mit hohem Suchtpotential und hohen gesundheitlichen Gefahren für die Konsumenten handelt“, schließt der Senat aus, dass das angefochtene Urteil auf der Gefährlichkeitseinstufung beruht.

Schlagwörter

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Strafzumessung wegen Drogenhandels gesundheitliche Risiken E-Justice Betäubungsmitteluntersuchung begründeter Entscheid Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Rechtsprechung

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1 StR 72/16
Methamphetamine sentencing hierarchy, forfeiture specificity, and juvenile sentencing justification in drug trafficking cases
1 StR 499/16
Dezember 2016 - 1 StR 499/16) zu folgen ist (differenzierend dazu: Patzak/Dahlenburg, NStZ 2016, 615), bedarf keiner Entscheidung.
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Volltext

Strafverfahren wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln u.a.: Verwerfung der Revision wegen Nichtberuhens des Urteils auf der Gefährlichkeitseinstufung von Methamphetamin

[TENOR]

Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Meiningen vom 28. Dezember 2015 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Ob der neueren Rechtsprechung des 1. Strafsenats zur Einstufung der Gefährlichkeit von Methamphetamin (BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2016 - 1 StR 72/16; vom 8. Dezember 2016 - 1 StR 499/16) zu folgen ist (differenzierend dazu: Patzak/Dahlenburg, NStZ 2016, 615), bedarf keiner Entscheidung. Soweit die Strafkammer ausgeführt hat, dass „es sich bei dem Betäubungsmittel Methamphetamin um eine äußerst gefährliche Droge mit hohem Suchtpotential und hohen gesundheitlichen Gefahren für die Konsumenten handelt“, schließt der Senat aus, dass das angefochtene Urteil auf der Gefährlichkeitseinstufung beruht.

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