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5 ARs 8/26 ECLI:DE:BGH:2026:300626B5ARS8.26.0 KI-generiert

Inadmissibility of a "Nichtzulassungsbeschwerde" in EGGVG proceedings where no legal appeal was admitted by the lower court

Geschäftsnummer 5 ARs 8/26
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Criminal Division dismissed the applicant's appeal as inadmissible at their own expense, leaving the lower court's decision in force. The dispute concerned the applicant's challenge to a decision by the Higher Regional Court of Oldenburg, which had previously dismissed their applications for judicial review regarding a criminal prosecution file. The appellate court held that a "complaint for non-admission" is not a statutorily recognized remedy in proceedings under §§ 23 et seq. of the Act on the Constitution of the Federal Court of Justice (EGGVG). Interpreting the filing as a legal appeal (Rechtsbeschwerde), the court found it inadmissible because the lower court had not explicitly admitted such an appeal under § 29(1) EGGVG, and no exceptional grounds for admissibility existed, rendering the refusal to admit the appeal essentially unchallengeable.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of a "Nichtzulassungsbeschwerde" in EGGVG proceedings where no legal appeal was admitted by the lower court: Das Rechtsmittel ist unzulässig. Eine Nichtzulassungsbeschwerde ist im Verfahren nach den §§ 23 ff. EGGVG nicht vorgesehen und damit nicht statthaft. Soweit die Beschwerde als Rechtsbeschwerde auszulegen ist, wurde eine solche vom Oberlandesgericht im angefochtenen Beschluss nicht zugelassen (§ 29 Abs. 1 EGGVG). Die Nichtzulassung ist grundsätzlich unanfechtbar, ein etwaiger Ausnahmetatbestand liegt nicht vor (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Februar 2024 - 5 ARs 38/23; Schmitt/Köhler, StPO, 69. Aufl., § 29 EGGVG Rn. 2).

Schlagwörter

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Normenkontrolle Strafantrag Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Ausstandsverfahren Rechtliche Aspekte Verfassung

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 16. März 2026 (1 VAs 4/26) wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Antragstellerin wendet sich mit einer „Nichtzulassungsbeschwerde“ vom 23. März 2026 gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 16. März 2026 (1 VAs 4/26), mit dem ihre Anträge auf gerichtliche Entscheidung vom 6. Januar und 26. Februar 2026 - betreffend das Verfahren Az.: 454 Js 25836/19 der Staatsanwaltschaft Oldenburg - als unzulässig verworfen worden sind.

Das Rechtsmittel ist unzulässig. Eine Nichtzulassungsbeschwerde ist im Verfahren nach den §§ 23 ff. EGGVG nicht vorgesehen und damit nicht statthaft. Soweit die Beschwerde als Rechtsbeschwerde auszulegen ist, wurde eine solche vom Oberlandesgericht im angefochtenen Beschluss nicht zugelassen (§ 29 Abs. 1 EGGVG). Die Nichtzulassung ist grundsätzlich unanfechtbar, ein etwaiger Ausnahmetatbestand liegt nicht vor (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Februar 2024 - 5 ARs 38/23; Schmitt/Köhler, StPO, 69. Aufl., § 29 EGGVG Rn. 2).

Cirener

Mosbacher

Köhler

Resch

von Häfen