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VIa ZR 246/22 ECLI:DE:BGH:2024:260324BVIAZR246.22.0 KI-generiert

Tort claims under fuel quality regulations: intent requirement for motor manufacturers vs. vehicle manufacturers

Geschäftsnummer VIa ZR 246/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Civil Procedure (BGH) rejected the plaintiff's complaint against the non-admission of revision, thereby affirming the lower appellate court's judgment against the plaintiff. The dispute concerned damages claims arising from alleged violations of the EU Fuel Quality Regulation, specifically challenging the rejection of claims based on tortious interference with business (§ 826 BGB) and statutory violations (§ 823 para. 2 BGB in conjunction with §§ 6 para. 1, 27 para. 1 EG-FGV). The court held that the plaintiff failed to demonstrate the requisite legal interest for admission of the appeal because the defendant was a motor manufacturer rather than a vehicle manufacturer, and the plaintiff did not sufficiently substantiate a claim that the defendant intentionally participated in a statutory violation by the vehicle manufacturer.

Legislator-Regeste

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§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 823 Abs. 2 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO; Tort claims under fuel quality regulations: intent requirement for motor manufacturers vs. vehicle manufacturers: The dispute concerned damages claims arising from alleged violations of the EU Fuel Quality Regulation, specifically challenging the rejection of claims based on tortious interference with business (§ 826 BGB) and statutory violations (§ 823 para. 2 BGB in conjunction with §§ 6 para. 1, 27 para. 1 EG-FGV). The court held that the plaintiff failed to demonstrate the requisite legal interest for admission of the appeal because the defendant was a motor manufacturer rather than a vehicle manufacturer, and the plaintiff did not sufficiently substantiate a claim that the defendant intentionally participated in a statutory violation by the vehicle manufacturer.

Schlagwörter

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Schadenersatz aus unerlaubter Handlung Zivilrechtsstreitigkeit Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzung Verletzung von Sicherheitsbestimmungen Art der Zuwiderhandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers gegen das Urteil des 10. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln vom 13. Januar 2022 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Hinsichtlich eines Anspruchs aus §§ 826, 31 BGB zeigt der Kläger einen die Zulassung der Revision rechtfertigenden Zulassungsgrund nicht auf. Soweit sich die Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Ablehnung eines Anspruchs aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV durch das Berufungsgericht wendet, legt sie die Entscheidungserheblichkeit der geltend gemachten Zulassungsgründe nicht dar. Die Beklagte ist Motorherstellerin, nicht Fahrzeugherstellerin. Einen vorsätzlichen Gesetzesverstoß der Fahrzeugherstellerin, an dem sich die Beklagte als Motorherstellerin hätte beteiligen können, hat der Kläger nicht hinreichend dargetan (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2023 - VIa ZR 1119/22, NJW 2023, 3580). Die geltend gemachte Verletzung von Verfahrensgrundrechten hat der Senat geprüft, aber für nicht durchgreifend erachtet.

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 30.000 €.

C. Fischer

Krüger

Götz

Vogt-Beheim

Katzenstein