Inadmissibility of immediate cost complaint against final BGH decision due to lack of further legal remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Justice dismissed the defendant's immediate complaint regarding costs as inadmissible, thereby upholding the prior decision to impose litigation costs and the necessary expenses of the counterparty on the juvenile defendant. The dispute concerned a challenge to the cost allocation order from a previous panel decision that had dismissed the defendant's appeal (Revision) against a lower court conviction under § 349(2) of the Code of Criminal Procedure (StPO); the defendant argued that imposing costs was unfair and contrary to the principle of educational justice due to a lack of income or assets, citing § 74 of the Youth Court Act (JGG). The court ruled that the immediate complaint on costs was statutorily barred because, pursuant to § 304(4) sentence 1 StPO, decisions of the Federal Court of Criminal Justice are final and subject to no further legal remedies, and it simultaneously declared a subsequent objection inadmissible as the revising court lacks the authority to modify the decision rendering the lower court judgment res judicata outside of specific revision proceedings under § 356a StPO.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 349 Abs. 2 StPO, § 464 Abs. 3 Satz 1 StPO, § 304 Abs. 4 Satz 1 StPO, § 356a StPO; Inadmissibility of immediate cost complaint against final BGH decision due to lack of further legal remedies: Die sofortige Kostenbeschwerde (vgl. § 464 Abs. 3 Satz 1 StPO) ist unstatthaft. Nach § 304 Abs. 4 Satz 1 StPO sind die – letztinstanzlichen – Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ausnahmslos einer Anfechtung durch Rechtsmittel entzogen (BGH, Beschluss vom 26. Juli 2022 – 3 StR 452/20 Rn. 5 mwN).
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KI-generiertVolltext
Die sofortige Beschwerde des Verurteilten gegen die mit dem Senatsbeschluss vom 23. Januar 2024 ergangene Kostenentscheidung wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
1. Der Senat hat mit Beschluss vom 23. Januar 2024 die Revision des Verurteilten, eines Jugendlichen, gegen das Urteil des Landgerichts Rottweil vom 4. Juli 2023 nach § 349 Abs. 2 StPO verworfen und ihm die Kosten seines Rechtsmittels sowie die dem Nebenkläger hierdurch entstandenen notwendigen Auslagen auferlegt. Mit seiner sofortigen Beschwerde beanstandet der Verurteilte, er habe weder Einkünfte noch Vermögen, sodass der Senat zur Vermeidung einer unbilligen, dem Erziehungsgedanken widersprechenden Härte von der Auferlegung der Kosten und Auslagen gemäß § 74 JGG hätte absehen müssen.
2. Die sofortige Kostenbeschwerde (vgl. § 464 Abs. 3 Satz 1 StPO) ist unstatthaft. Nach § 304 Abs. 4 Satz 1 StPO sind die – letztinstanzlichen – Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ausnahmslos einer Anfechtung durch Rechtsmittel entzogen (BGH, Beschluss vom 26. Juli 2022 – 3 StR 452/20 Rn. 5 mwN).
3. Die nachgeschobene Gegenvorstellung ist nicht statthaft; das Revisionsgericht kann außerhalb des Verfahrens nach § 356a StPO die Entscheidung, mit der es die Rechtskraft des tatrichterlichen Urteils herbeigeführt hat, weder aufheben noch ändern (st. Rspr.; etwa BGH, Beschluss vom 14. September 2023 – 4 StR 1/23 Rn. 3 mwN).
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