Value in dispute for declaring termination of a premium savings contract valid: 3.5 times annual yield minus declaratory deduction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the defendant's complaint for non-admission of revision as inadmissible, thereby upholding the lower court's refusal to admit the appeal and leaving the initial judgment in force. The dispute concerned the assessment of the value in dispute for a claim to confirm the validity of the termination of a premium savings contract, where the defendant argued that the threshold for revision was met. The court determined that the value in dispute was approximately €1,200, calculated as 3.5 times the annual yield of the remaining savings contract minus a 20% deduction for declaratory relief under §§ 3, 9 ZPO, which fell below the statutory minimum of €20,000 required by § 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, leading to the rejection of the complaint with costs awarded to the opposing party.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO; Value in dispute for declaring termination of a premium savings contract valid: 3.5 times annual yield minus declaratory deduction: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig, weil die mit der Revision geltend zu machende Beschwer von über 20.000 € nicht erreicht ist (§ 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO). Der Wert der von der Beklagten erstrebten vollständigen Klageabweisung bemisst sich gemäß §§ 3, 9 ZPO nach dem dreieinhalbfachen Jahresertrag des noch streitgegenständlichen Sparvertrags abzüglich eines Feststellungsabschlages von 20% (vgl. Senatsbeschluss vom 21. Februar 2017 - XI ZR 88/16, WM 2017, 804 Rn. 14 ff.). Dies führt hier zu einer Beschwer von ca. 1.200 €. Entgegen der Auffassung der Beschwerde folgt aus dem Senatsbeschluss vom 12. Januar 2016 (XI ZR 366/15, WM 2016, 454 Rn. 12) nichts anderes (vgl. Senatsbeschluss vom 21. Februar 2017, aaO Rn. 19).
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Streitwertbemessung: Klage auf Feststellung der Wirksamkeit der Kündigung eines Prämiensparvertrags
[TENOR]
Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil der Zivilkammer 2 des Landgerichts Stendal vom 14. November 2019 in der Fassung des Beschlusses vom 28. November 2019 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.
Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig, weil die mit der Revision geltend zu machende Beschwer von über 20.000 € nicht erreicht ist (§ 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO). Der Wert der von der Beklagten erstrebten vollständigen Klageabweisung bemisst sich gemäß §§ 3, 9 ZPO nach dem dreieinhalbfachen Jahresertrag des noch streitgegenständlichen Sparvertrags abzüglich eines Feststellungsabschlages von 20% (vgl. Senatsbeschluss vom 21. Februar 2017 - XI ZR 88/16, WM 2017, 804 Rn. 14 ff.). Dies führt hier zu einer Beschwer von ca. 1.200 €. Entgegen der Auffassung der Beschwerde folgt aus dem Senatsbeschluss vom 12. Januar 2016 (XI ZR 366/15, WM 2016, 454 Rn. 12) nichts anderes (vgl. Senatsbeschluss vom 21. Februar 2017, aaO Rn. 19).
Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren beträgt bis 1.500 €.
Ellenberger
Joeres
Grüneberg
Menges
Derstadt