Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against dismissal of judge recusal motion under § 574 Abs. 1 ZPO
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the defendant's appeal (Rechtsbeschwerde) as inadmissible, leaving the lower court's decision in force. The dispute concerned a challenge to the dismissal of a motion for the recusal of a judge (Ablehnungsgesuch) by the Regional Court of Görlitz. The court held that under § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO, a Rechtsbeschwerde is statable only if the appellate court has admitted it; since the German Code of Civil Procedure (§ 46 Abs. 2 ZPO) permits only an immediate complaint (sofortige Beschwerde) against the dismissal of a recusal motion and the lower court did not admit the further appeal, the Rechtsbeschwerde was procedurally barred. The cost order was based on § 97 Abs. 1 ZPO.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 46 Abs. 2 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against dismissal of judge recusal motion under § 574 Abs. 1 ZPO: The dispute concerned a challenge to the dismissal of a motion for the recusal of a judge (Ablehnungsgesuch) by the Regional Court of Görlitz. The court held that under § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO, a Rechtsbeschwerde is statable only if the appellate court has admitted it; since the German Code of Civil Procedure (§ 46 Abs. 2 ZPO) permits only an immediate complaint (sofortige Beschwerde) against the dismissal of a recusal motion and the lower court did not admit the further appeal, the Rechtsbeschwerde was procedurally barred. The cost order was based on § 97 Abs. 1 ZPO.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the dispositive section to determine the allocation of procedural costs to the unsuccessful party.
Volltext
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 2. Zivilkammer des Landgerichts Görlitz vom 4. Januar 2024 wird auf Kosten des Verfügungsbeklagten als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
I. Das vom Verfügungsbeklagten eingelegte, als Rechtsbeschwerde zu behandelnde Rechtsmittel ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen.
Gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist die Rechtsbeschwerde nur statthaft, wenn dies entweder im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist (Nr. 1) oder wenn sie vom Beschwerdegericht in dem angegriffenen Beschluss zugelassen wurde (Nr. 2). Beide Voraussetzungen liegen nicht vor. Das Gesetz sieht im Falle der Zurückweisung eines Ablehnungsgesuchs nur das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde vor (§ 46 Abs. 2 ZPO), trifft jedoch keine Regelung über eine spätere Rechtsbeschwerde. Die Rechtsbeschwerde ist deshalb nur zulässig, wenn sie vom Beschwerdegericht zugelassen wird, was im Streitfall nicht geschehen ist. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 3. Januar 2024 - I ZB 85/23, juris Rn. 2 mwN).
II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
Koch
Löffler
Schwonke
Feddersen
Schmaltz