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4 StR 475/23 ECLI:DE:BGH:2024:270224B4STR475.23.0 KI-generiert

Unlawful duplicate confiscation of criminal proceeds in joint and several liability under German criminal law

Geschäftsnummer 4 StR 475/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Criminal Court (4th Senate) dismissed the defendant's appeal as unfounded but modified the judgment to vacate the confiscation order, leaving the conviction by the Münster District Court from September 13, 2023, otherwise in force. The dispute concerned a criminal judgment including an ancillary decision on the confiscation of the value of criminal proceeds, where the defendant challenged the sentencing and ancillary dispositions. The court determined that the confiscation order was legally untenable because the value of the proceeds had already been confiscated via a valid prior judgment in the same matter, resulting in the removal of that specific portion of the sentence.

Legislator-Regeste

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Unlawful duplicate confiscation of criminal proceeds in joint and several liability under German criminal law: Die Einziehungsentscheidung hat keinen Bestand, weil der Wert von Taterträgen in gesamtschuldnerischer Haftung der Angeklagten durch das erste in dieser Sache ergangene Urteil des Landgerichts Münster vom 28. April 2022 rechtskräftig eingezogen worden ist.

Schlagwörter

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strafrechtliche Einziehung Solidarhaftung Strafurteil Abschiebung Ertrag Streitgegenstand
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Münster vom 13. September 2023 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass die Einziehungsentscheidung entfällt.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Die Einziehungsentscheidung hat keinen Bestand, weil der Wert von Taterträgen in gesamtschuldnerischer Haftung der Angeklagten durch das erste in dieser Sache ergangene Urteil des Landgerichts Münster vom 28. April 2022 rechtskräftig eingezogen worden ist.

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