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2 StR 251/18 ECLI:DE:BGH:2018:140818B2STR251.18.0 KI-generiert

Valuation of saved withdrawal fees as confiscated proceeds in computer fraud under § 73 StGB

Geschäftsnummer 2 StR 251/18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's revision as unfounded, thereby upholding the lower court's judgment regarding computer fraud and the forfeiture of criminal proceeds. The defendant, convicted of 28 counts of computer fraud, challenged an additive error in the valuation of the seized assets, but the appellate court determined that the correct total forfeiture amount was €16,306.60 rather than the lower court's miscalculated €16,301.60. This amount comprised €16,150 in cash obtained from automated teller machines and €156.60 in waived withdrawal fees, with the latter correctly classified as "something obtained" under Section 73(1) of the German Code of Criminal Law (StGB) because the saved expenses flowed to the defendant's assets and were inextricably linked to the ability to withdraw the cash. The court ordered the defendant to bear the costs of the legal appeal.

Legislator-Regeste

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§ 73 Abs. 1 StGB; Valuation of saved withdrawal fees as confiscated proceeds in computer fraud under § 73 StGB: The defendant, convicted of 28 counts of computer fraud, challenged an additive error in the valuation of the seized assets, but the appellate court determined that the correct total forfeiture amount was €16,306.60 rather than the lower court's miscalculated €16,301.60. This amount comprised €16,150 in cash obtained from automated teller machines and €156.60 in waived withdrawal fees, with the latter correctly classified as "something obtained" under Section 73(1) of the German Code of Criminal Law (StGB) because the saved expenses flowed to the defendant's assets and were inextricably linked to the ability to withdraw the cash. The court ordered the defendant to bear the costs of the legal appeal.

Schlagwörter

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Barauszahlung beschlagnahmte Vermögenswerte Betrug Ertrag Anwaltskosten Cashflow
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Volltext

Einziehung: Erlangtes Etwas bei Computerbetrug

[TENOR]

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 26. Januar 2018 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Der Additionsfehler des Landgerichts bei der Berechnung des Wertes der eingezogenen Taterträge in Höhe von 16.301,60 € beschwert den Angeklagten nicht, da dieser nach den rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen bei den 28 Taten des Computerbetruges Barbeträge in Höhe von 16.150 € sowie ersparte Aufwendungen für die von den Finanzinstituten erhobenen Auszahlungsgebühren in Höhe von 156,60 €, mithin in der Summe 16.306,60 € erlangte. Die ersparten Aufwendungen sind dem Vermögen des Angeklagten zugeflossen und insofern Erlangtes „etwas“ im Sinne des § 73 Abs. 1 StGB (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juli 2014 - 1 StR 53/14, juris Rn. 6; Fischer, StGB, 65. Aufl., § 73 Rn. 20; BeckOK StGB/Heuchemer, 38. Ed., § 73 Rn. 10, LK-StGB/Schmidt, 12. Aufl., § 73 Rn. 22). Der Angeklagte hätte ohne den Gebührenanfall die Barbeträge an den von ihm genutzten Geldautomaten nicht abheben können. Er hat damit aus dem inkriminierten Geschäft neben dem erlangten Bargeld den Vorteil gezogen, die Auszahlungskosten erspart zu haben (vgl. zu den ersparten Kosten eines Genehmigungsverfahrens BGH, Urteil vom 19. Januar 2012 - 3 StR 343/11, juris Rn. 16 f.; zu eingesparten Deponiekosten OLG Düsseldorf, Urteil vom 29. Juni 1999 - 5 Ss 52/99 - 36/99 I, wistra 1999, 477, 478, Köhler, NStZ 2017, 497, 504).

Schäfer

RiBGH Prof. Dr. Krehlbefindet sich im Urlaubund ist deshalb gehindertzu unterschreiben.

Eschelbach

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Bartel

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