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XII ZB 59/16 ECLI:DE:BGH:2016:141216BXIIZB59.16.0 KI-generiert

Valuation of information disclosure obligation in maintenance staged claim for extraordinary appeal admissibility

Geschäftsnummer XII ZB 59/16
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the legal complaint, ruling that it was inadmissible because the subject matter value did not exceed the statutory threshold, thereby upholding the lower court's valuation; the complainant’s request for legal aid was also denied. The dispute concerned the determination of the value of the subject of appeal in a proceeding for compulsory information within the context of a staged maintenance claim, specifically challenging the Oberlandesgericht’s assessment of the costs associated with evading enforcement. The court applied § 574 Abs. 2 ZPO and § 61 Abs. 1 FamFG, determining that the value was capped at 500 € by including estimated attorney fees for partial enforcement defense and finding that the total value did not surpass the 600 € admissibility limit required for a legal complaint.

Legislator-Regeste

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§ 113 Abs. 1 FamFG, § 574 Abs. 2 ZPO, § 61 Abs. 1 FamFG, § 74 Abs. 7 FamFG, § 113 Abs. 1 FamFG iVm § 115 Abs. 1 und 4 ZPO; Valuation of information disclosure obligation in maintenance staged claim for extraordinary appeal admissibility: The dispute concerned the determination of the value of the subject of appeal in a proceeding for compulsory information within the context of a staged maintenance claim, specifically challenging the Oberlandesgericht’s assessment of the costs associated with evading enforcement. The court applied § 574 Abs. 2 ZPO and § 61 Abs. 1 FamFG, determining that the value was capped at 500 € by including estimated attorney fees for partial enforcement defense and finding that the total value did not surpass the 600 € admissibility limit required for a legal complaint.

Schlagwörter

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Unterhaltspflicht Unterhaltskosten Streitwert Teilklage Anwaltskosten Offenlegung von Daten
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 113 Abs. 1 FamFG iVm § 115 Abs. 1 und 4 ZPO

Legal basis cited in the dispositive for the denial of legal aid, estimating that expected costs would not exceed four installments.

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Volltext

Beschwerde gegen die Verpflichtung zur Auskunftserteilung im Rahmen einer Unterhaltsstufenklage: Bemessung des Werts des Beschwerdegegenstandes

[TENOR]

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 15. Zivilsenats - Senat für Familiensachen - des Oberlandesgerichts Celle vom 28. Dezember 2015 wird auf Kosten des Antragsgegners verworfen.

Der Antrag der Antragstellerin auf Verfahrenskostenhilfe wird abgelehnt, weil die zu erwartenden Kosten vier Monatsraten voraussichtlich nicht übersteigen werden (§ 113 Abs. 1 FamFG iVm § 115 Abs. 1 und 4 ZPO).

Wert: bis 500 €

[GRUENDE]

Die statthafte Rechtsbeschwerde ist unzulässig, weil die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO nicht erfüllt sind. Die Rechtsbeschwerde zeigt keinen zulassungsrelevanten Rechtsfehler auf. Der rechtliche Ausgangspunkt des Oberlandesgerichts für die Wertbemessung und die von ihm vorgenommene Schätzung des Werts des Beschwerdegegenstands (§ 61 Abs. 1 FamFG) geben keinen Anlass zu rechtlichen Beanstandungen.

Zum einen begegnet die Bewertung der Zeit und des Aufwands für die Erteilung der Auskunft mit höchstens 100 € keinen Bedenken. In seiner ersten Verwerfungsentscheidung hatte das Oberlandesgericht sich hierzu nicht im Einzelnen verhalten. Dass die jetzigen Annahmen unzutreffend seien, macht auch die Rechtsbeschwerde nicht geltend. Zum anderen hat das Oberlandesgericht entsprechend den Vorgaben im zurückverweisenden Senatsbeschluss vom 2. September 2015 (XII ZB 132/15 - FamRZ 2015, 2142 Rn. 16 ff.) nunmehr die Kosten für die (teilweise) Abwehr einer Zwangsvollstreckung berücksichtigt. Entgegen der von der Rechtsbeschwerde erhobenen Rüge ist die Kostenermittlung zutreffend (vgl. auch Senatsbeschluss vom 11. Mai 2016 - XII ZB 12/16 -FamRZ 2016, 1448 Rn. 19 und Senatsurteil vom 10. Dezember 2008 - XII ZR 108/05 - FamRZ 2009, 495 Rn. 16). Im Übrigen würde die Beschwer die Grenze von 600 € selbst dann nicht übersteigen, wenn insoweit von den von der Rechtsbeschwerde behaupteten Kosten von 401,12 € auszugehen wäre.

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 74 Abs. 7 FamFG abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung von Rechtsfragen grundsätzlicher Bedeutung, zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung beizutragen.

Dose

Klinkhammer

Schilling

Botur

Guhling