Inadmissibility of criminal revision due to lack of disadvantage where second-instance court declined to order forfeiture of gold bars
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Third Criminal Senate of the Federal Court of Justice dismissed the defendant's appeal as inadmissible, leaving the lower court's judgment in force, which imposed a total prison sentence of five years and nine months for fraud while declining to order the forfeiture of 53 gold bars. The dispute concerned the defendant's attempt to challenge a second-instance judgment from the Osnabrück Regional Court, which had previously ruled on the confiscation of gold bars and the consolidation of prior individual sentences into a single total sentence. The decisive legal basis for the dismissal was the doctrine of *ne quid pluris agatur* (prohibition of aggravation) under § 349 Abs. 1 StPO; because the second-instance court had reduced the penalty by omitting the forfeiture of the gold bars, the defendant was not disadvantaged (*beschwert*) by the new judgment, rendering the appeal procedurally inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 349 Abs. 1 StPO; Inadmissibility of criminal revision due to lack of disadvantage where second-instance court declined to order forfeiture of gold bars: The dispute concerned the defendant's attempt to challenge a second-instance judgment from the Osnabrück Regional Court, which had previously ruled on the confiscation of gold bars and the consolidation of prior individual sentences into a single total sentence. The decisive legal basis for the dismissal was the doctrine of *ne quid pluris agatur* (prohibition of aggravation) under § 349 Abs. 1 StPO; because the second-instance court had reduced the penalty by omitting the forfeiture of the gold bars, the defendant was not disadvantaged (*beschwert*) by the new judgment, rendering the appeal procedurally inadmissible.
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Osnabrück vom 28. August 2023 wird verworfen.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
[GRUENDE]
Das Landgericht hatte den Angeklagten wegen Betruges - unter Einbeziehung von Einzelstrafen aus zwei landgerichtlichen Urteilen und Auflösung der dort gebildeten Gesamtstrafen - zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt sowie die Einziehung von 53 Goldbarren „Perth Mint 1 Unze im Blister 31.1 Gramm“ und des Wertes von Taterträgen angeordnet. Der Senat hatte das Urteil im Ausspruch über die Einziehung der Goldbarren aufgehoben und das Rechtsmittel im Übrigen verworfen. Im zweiten Rechtsgang hat das Landgericht nunmehr von der Anordnung einer Einziehung der Goldbarren abgesehen. Gegen dieses Urteil wendet sich der Angeklagte mit seiner auf die Rüge der Verletzung formellen und materiellen Rechts gestützten Revision. Das Rechtsmittel ist unzulässig (§ 349 Abs. 1 StPO).
Der Generalbundesanwalt hat hierzu in seiner Antragsschrift ausgeführt:
„Das Rechtsmittel ist unzulässig. Das Landgericht hatte in der neuen Hauptverhandlung ausschließlich über die Anordnung einer Einziehung der 53 verkauften Goldbarren ‚Perth Mint 1 Unze im Blister 31.1 Gramm‘ zu befinden. Da es von einer Einziehung der Goldbarren abgesehen hat, ist der Angeklagte durch das angegriffene Urteil nicht beschwert. Eine Beschwer ist indes nach st. Rspr. Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels (vgl. BGH, Beschluss vom 02.02.2021 - 4 StR 316/20, BeckRS 2021, 2071, beck-online).“
Dem schließt sich der Senat an.
Schäfer
Hohoff
Anstötz
Erbguth
Voigt