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5 StR 159/26 ECLI:DE:BGH:2026:020626B5STR149.26.0 KI-generiert

Inadmissibility of revision appeal due to failure to substantively reproduce documents in bias motions against psychiatric expert

Geschäftsnummer 5 StR 159/26
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appeals of the defendants against a first-instance criminal judgment from the Flensburg Regional Court as unfounded, leaving the original conviction in force and ordering each appellant to bear their own appeal costs and the necessary expenses of the auxiliary victims. The case involved a criminal prosecution where the defendants challenged the procedural handling of bias motions against a psychiatric expert witness and alleged violations of the court's duty to ascertain the facts of its own motion and to exhaust available evidence. The appellate court ruled that the defendants' procedural appeal was inadmissible because they failed to substantively present the relevant documents in their appeal brief as required by Section 344(2) sentence 2 of the Code of Criminal Procedure (StPO), and the arguments regarding the breach of the duty to investigate evidence ex officio under Sections 244(2) and 261 StPO were also deemed inadmissible for lacking the necessary factual exposition.

Legislator-Regeste

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§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, § 244 Abs. 2 StPO, § 261 StPO; Inadmissibility of revision appeal due to failure to substantively reproduce documents in bias motions against psychiatric expert: The case involved a criminal prosecution where the defendants challenged the procedural handling of bias motions against a psychiatric expert witness and alleged violations of the court's duty to ascertain the facts of its own motion and to exhaust available evidence. The appellate court ruled that the defendants' procedural appeal was inadmissible because they failed to substantively present the relevant documents in their appeal brief as required by Section 344(2) sentence 2 of the Code of Criminal Procedure (StPO), and the arguments regarding the breach of the duty to investigate evidence ex officio under Sections 244(2) and 261 StPO were also deemed inadmissible for lacking the necessary factual exposition.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Befangenheit des Gutachters psychiatrische Beweismittel Verfahrensverletzungen Belastungszeuge Strafurteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Flensburg vom 31. Juli 2025 werden als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigungen keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben hat.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels und die den Nebenklägern im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Die Verfahrensrüge, mit der sich die Revision des Angeklagten M. gegen die Ablehnung mehrerer auf die psychiatrische Sachverständige zielende Befangenheitsgesuche wendet, ist nicht zulässig erhoben. Hierzu hat der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift zutreffend auf diverse Dokumente hingewiesen, die durch die Revisionsbegründung in Bezug genommen, aber entgegen § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO nicht inhaltlich vorgetragen worden sind. Zu diesen gehört auch der zeitlich erste, wohl vom 17. Juni 2025 stammende Befangenheitsantrag, auf dessen Verbescheidung die weiteren Ablehnungsbeschlüsse der Strafkammer aufbauen. Soweit von der Revision eine „Gegenvorstellung zum Kammerbeschluss vom 25.06.2025“ vorgelegt worden ist, die handschriftliche Korrekturen und Ergänzungen auf einem als „Antrag auf Befangenheit der Sachverständigen“ überschriebenen Dokument enthält, bleibt unklar, ob es sich bei diesem Dokument um das ursprüngliche Befangenheitsgesuch handelt. Soweit mit der Rüge auch eine Missachtung der Amtsermittlungspflicht (§ 244 Abs. 2 StPO) und ein Verstoß gegen die aus § 261 StPO folgende Pflicht zur vollständigen Ausschöpfung des verfügbaren Beweismaterials geltend gemacht werden, ist sie ebenfalls unzulässig, da es auch insoweit des Vortrags zu den genannten Dokumenten bedurft hätte.

Cirener

Gericke

Mosbacher

von Häfen

Werner