Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VI ZR 1361/20 ECLI:DE:BGH:2024:110124BVIZR1361.20.1 KI-generiert

Leasing damages under tort law excluded where usage value equals total lease price

Geschäftsnummer VI ZR 1361/20
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The German Federal Court of Civil Procedure (BGH) dismissed the plaintiff's complaint against the refusal to admit a revision, thereby upholding the appellate court's denial of the claim for damages. The dispute concerned a damages action arising from a vehicle leasing agreement, where the plaintiff alleged liability under § 826 BGB or § 823 Abs. 2 BGB in connection with applicable exhaust emission norms. The BGH ruled that the revision had no prospect of success because, even assuming liability, the value of the usage benefits obtained during the lease term equaled the agreed total leasing price, which legally excluded any additional damages claims. Consequently, the plaintiff bears the costs of the complaint proceedings.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 826 BGB, § 823 Abs. 2 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO; Leasing damages under tort law excluded where usage value equals total lease price: The dispute concerned a damages action arising from a vehicle leasing agreement, where the plaintiff alleged liability under § 826 BGB or § 823 Abs. 2 BGB in connection with applicable exhaust emission norms. The BGH ruled that the revision had no prospect of success because, even assuming liability, the value of the usage benefits obtained during the lease term equaled the agreed total leasing price, which legally excluded any additional damages claims. Consequently, the plaintiff bears the costs of the complaint proceedings.

Schlagwörter

KI-generiert
Schadenersatz aus unerlaubter Handlung Mietvertrag Streitwert zivilrechtliche Revision Einstandspreis Fall des Ausschlusses

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Beschluss des 32. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 22. Mai 2020 wird zurückgewiesen, weil weder die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Die beabsichtigte Revision hat auch keine Aussicht auf Erfolg, Das Berufungsgericht hat einen Anspruch der Klägerin gegen die Beklagte auf Schadensersatz im Ergebnis zu Recht verneint, weil - auch bei Unterstellung einer Haftung dem Grunde nach - ein Anspruch auf Schadensersatz jedenfalls deshalb nicht besteht, weil der Wert der während der Leasingzeit erlangten Nutzungsvorteile der Höhe nach dem vereinbarten Gesamtleasingpreis entspricht und dies sowohl etwaige Ansprüche aus § 826 BGB als auch etwaige Ansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit den einschlägigen Abgasnormen ausschließt (vgl. nur BGH, Urteil vom 16. September 2021 - VII ZR 192/20, NJW 2022, 321, juris Rn. 40 ff. und Senat, Urteil vom 24. Oktober 2023 - VI ZR 131/20, juris Rn. 46 ff, 51; Beschluss vom 11. Dezember 2023 - VI ZR 411/20, juris).

Von einer näheren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Streitwert: bis 50.000 €

Seiters

Oehler

Müller

Allgayer

Linder