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VIII ZB 58/23 ECLI:DE:BGH:2023:171023BVIIIZB58.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of a hearing complaint for failure to comply with mandatory legal representation requirements and lack of sufficient factual substantiation of a violation of the right to be heard

Geschäftsnummer VIII ZB 58/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH), 8th Civil Senate, dismissed the defendant's objection to a previous Senate order dated September 26, 2023, as inadmissible at the defendant's cost, warning that further similar submissions will not be individually addressed. The dispute concerned a procedural objection (*Anhörungsrüge*) challenging the prior decision, which had already rejected the defendant's substantive arguments after comprehensive review. The court held the objection inadmissible primarily because it was not filed by a lawyer admitted to practice before the BGH, as mandated by § 78(1) sentence 3 ZPO, and also failed to substantively demonstrate a violation of the right to be heard under § 321a(2) sentence 5 ZPO; the court further noted that the objection would be unfounded on the merits since the prior decision did not decisively infringe upon the defendant's right to legal hearing.

Legislator-Regeste

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§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO, § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO; Inadmissibility of a hearing complaint for failure to comply with mandatory legal representation requirements and lack of sufficient factual substantiation of a violation of the right to be heard: Die Anhörungsrüge ist bereits deshalb unzulässig, weil der Beklagte sie nicht - wie erforderlich (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO) - durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt hat (vgl. BGH, Beschlüsse vom 24. Juni 2019 - IX ZB 1/19, juris Rn. 1 mwN; vom 5. August 2020 - VIII ZB 46/20, juris Rn. 1; vom 4. Mai 2023 - I ZB 19/23, juris Rn. 1 mwN).

Schlagwörter

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Anspruch auf rechtliches Gehör Verletzung von Verfahrensrechten Anwaltszwang Fehlen materieller Voraussetzungen Zivilrechtsstreitigkeit ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Anhörungsrüge des Beklagten vom 4. Oktober 2023 gegen den Senatsbeschluss vom 26. September 2023 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.

Der Beklagte wird darauf hingewiesen, dass er auf weitere Eingaben vergleichbaren Inhalts nicht mehr mit einer gesonderten Bescheidung durch den Senat rechnen kann.

[GRUENDE]

Die Anhörungsrüge ist bereits deshalb unzulässig, weil der Beklagte sie nicht - wie erforderlich (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO) - durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt hat (vgl. BGH, Beschlüsse vom 24. Juni 2019 - IX ZB 1/19, juris Rn. 1 mwN; vom 5. August 2020 - VIII ZB 46/20, juris Rn. 1; vom 4. Mai 2023 - I ZB 19/23, juris Rn. 1 mwN).

Im Übrigen erfüllt das Rügevorbringen auch nicht die Voraussetzungen des § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO. Ein Sachverhalt, aus dem sich eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch den Senat ergeben würde (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO), ist nicht dargetan (vgl. Senatsbeschlüsse vom 25. August 2020 - VIII ZR 300/18, juris Rn. 2; vom 13. Dezember 2022 - VIII ZA 15/22, juris Rn. 1).

Die Anhörungsrüge wäre im Übrigen auch unbegründet, weil der Senat den Anspruch des Beklagten auf Gewährung rechtlichen Gehörs nicht in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat. Der Senat hat in seinem Beschluss vom 26. September 2023 den Vortrag des Beklagten umfassend geprüft, aber nicht für durchgreifend erachtet. Von einer näheren Begründung wird abgesehen.

Dr. Bünger

Dr. Schmidt

Wiegand

Dr. Reichelt

Dr. Böhm