Admissibility of Anhörungsrüge in Rechtsbeschwerde: Mandatory attorney representation and requirement of specific statement on hearing violation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appellant's complaint for denial of hearing (*Anhörungsrüge*) and imposed costs on the appellant, confirming the lower senate's prior decision. The dispute arose in a legal recourse proceeding (*Rechtsbeschwerde*) where the appellant personally filed a complaint alleging a violation of their right to be heard by the judicial senate. The court held the complaint inadmissible on two grounds: first, the appellant failed to provide the required detailed statement demonstrating a decisive hearing violation, and second, the filing was procedurally defective because the appellant acted in person rather than through a lawyer admitted to practice before the BGH, which is mandatory in legal recourse proceedings under § 78(1) sentence 3 ZPO. The decisive legal basis includes §§ 321a, 78(1) sentence 3, and 321a(1) sentence 1 no. 2 ZPO, establishing that the mandatory attorney requirement applies to hearing complaints in *Rechtsbeschwerde* cases, rendering personal filings inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 321a ZPO, § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO; Admissibility of Anhörungsrüge in Rechtsbeschwerde: Mandatory attorney representation and requirement of specific statement on hearing violation: Im Übrigen ist die von der Antragstellerin persönlich erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO auch deshalb unzulässig, weil sie nicht von einem bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Verfahren der Rechtsbeschwerde besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Das gilt auch für die in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017; vom 1. Dezember 2021 - IX ZR 220/20, juris Rn. 1 mwN zum Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde).
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KI-generiertVolltext
Die Anhörungsrüge der Antragstellerin gegen den Senatsbeschluss vom 15. Juni 2023 wird auf ihre Kosten verworfen.
[GRUENDE]
Die gegen den Beschluss des Senats vom 15. Juni 2023 gerichtete Anhörungsrüge der Antragstellerin nach § 321a ZPO ist statthaft, aber unzulässig, weil es bereits an der vorgeschriebenen Darlegung (§ 321a Abs. 2 Satz 5 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO) einer für den Rechtsstreit entscheidungserheblichen Gehörsverletzung durch den Senat fehlt. Unabhängig davon wäre sie auch unbegründet. Der Beschluss des Senats verletzt nicht den Anspruch der Antragstellerin auf Gewährung rechtlichen Gehörs (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO).
Im Übrigen ist die von der Antragstellerin persönlich erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a ZPO auch deshalb unzulässig, weil sie nicht von einem bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Verfahren der Rechtsbeschwerde besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Das gilt auch für die in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Mai 2005 - VIII ZB 3/05, NJW 2005, 2017; vom 1. Dezember 2021 - IX ZR 220/20, juris Rn. 1 mwN zum Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde).
Die Antragstellerin kann nicht damit rechnen, Antwort auf weitere Eingaben in der Sache zu erhalten.
Schoppmeyer
Lohmann
Schultz
Selbmann
Weinland