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I ZB 65/22 ECLI:DE:BGH:2023:240823BIZB65.22.0 KI-generiert

Trademark cancellation appeal: Valuation of subject matter value at €50,000 for appellate proceedings under § 33 RVG

Geschäftsnummer I ZB 65/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice set the value in dispute for the appellate review at €50,000, ruling in favor of the applicant trademark holder's request for a fee valuation in line with standard practice. The dispute concerned the determination of the procedural value in a trademark cancellation proceeding, specifically addressing the economic interest of the trademark owner in maintaining their registration at the appellate level. Deciding under § 33 of the Federal Lawyers' Fees Act (RVG), the court established that a valuation of €50,000 constitutes reasonable discretion for trademark cancellation cases in appellate proceedings absent specific circumstances dictating a deviation, while also noting the decision was issued fee-free without cost reimbursement under § 33 Abs. 9 RVG.

Legislator-Regeste

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§ 33 Abs. 1 RVG; Trademark cancellation appeal: Valuation of subject matter value at €50,000 for appellate proceedings under § 33 RVG: Auf den Antrag des Verfahrensbevollmächtigten der Markeninhaberin ist der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.

Schlagwörter

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Löschung der Marke Streitwert Anwaltskosten Unterhaltskosten Wirtschaftlicher Wert Ertrag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Der Gegenstandswert der Rechtsbeschwerde wird auf 50.000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Auf den Antrag des Verfahrensbevollmächtigten der Markeninhaberin ist der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.

Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts des Rechtsbeschwerdeverfahrens im Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke. Nach der Rechtsprechung des Senats entspricht eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 50.000 € für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Markenlöschungsstreit im Regelfall billigem Ermessen (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - I ZB 45/16, WRP 2018, 349 [juris Rn. 1]; Beschluss vom 11. April 2023 - I ZB 55/22, WRP 2023, 720 [juris Rn. 2] mwN). Mangels abweichender Anhaltspunkte ist hiervon im Streitfall auszugehen.

II. Über den Antrag entscheidet gemäß § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG die Einzelrichterin des Senats.

III. Das Verfahren über den Antrag ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 1 und 2 Halbsatz 1 RVG).

Schwonke