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VIa ZR 1071/22 ECLI:DE:BGH:2023:310823BVIAZR1071.22.0 KI-generiert

Tort liability of engine manufacturer for vehicle emission violations under § 823(2) BGB

Geschäftsnummer VIa ZR 1071/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Civil Procedure dismissed the plaintiff's complaint against the non-acceptance of revision, leaving the appellate judgment of the Higher Regional Court in force, which rejected the plaintiff's claims. The dispute involved a claim for damages under § 823(2) BGB in conjunction with § 6(1) and § 27(1) of the European Food and Feed Law, where the plaintiff alleged liability against a defendant identified as an engine manufacturer. The court held that the legal issues lacked fundamental significance and that the plaintiff failed to sufficiently demonstrate that the engine manufacturer could have participated in an intentional statutory violation by the vehicle manufacturer, a prerequisite for liability under the cited provisions, referencing a prior ruling to support the denial.

Legislator-Regeste

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§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 823 Abs. 2 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO; Tort liability of engine manufacturer for vehicle emission violations under § 823(2) BGB: The dispute involved a claim for damages under § 823(2) BGB in conjunction with § 6(1) and § 27(1) of the European Food and Feed Law, where the plaintiff alleged liability against a defendant identified as an engine manufacturer. The court held that the legal issues lacked fundamental significance and that the plaintiff failed to sufficiently demonstrate that the engine manufacturer could have participated in an intentional statutory violation by the vehicle manufacturer, a prerequisite for liability under the cited provisions, referencing a prior ruling to support the denial.

Schlagwörter

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Haftung aus unerlaubter Handlung Zivilrechtsstreitigkeit Landesrecht Revision eines Entscheids Verletzung von Sicherheitsbestimmungen Vertragsverletzungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 23. Juni 2022 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO).

Zulassungsgründe werden nur geltend gemacht, soweit das Berufungsgericht einen Anspruch aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV verneint hat. Insoweit legt die Nichtzulassungsbeschwerde jedoch die Entscheidungserheblichkeit der geltend gemachten Zulassungsgründe nicht dar. Die Beklagte ist Motorherstellerin, nicht Fahrzeugherstellerin. Einen vorsätzlichen Gesetzesverstoß der Fahrzeugherstellerin, an dem sich die Beklagte als Motorherstellerin hätte beteiligen können, hat der Kläger nicht hinreichend dargetan (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 2023 - VIa ZR 1119/22, WM 2023, 1530).

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung der Voraussetzungen beizutragen, unter denen eine Revision zuzulassen ist.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 30.000 €.

Menges

Krüger

Götz

Wille

Vogt-Beheim