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I ZB 71/23 ECLI:DE:BGH:2023:191223BIZB71.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of Rechtsbeschwerde in preliminary injunctive proceedings and denial of mandatory legal aid due to hopeless litigation.

Geschäftsnummer I ZB 71/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appellant's legal appeal (Rechtsbeschwerde) as inadmissible and rejected the application for the appointment of a mandatory lawyer, ordering the appellant to bear the costs. The case involved a challenge to an order issued by the First Civil Chamber of the Landgericht Trier in the context of preliminary injunctive relief proceedings (einstweilige Verfügung), where the appellant attempted to contest the lower court's decision. The court held that a Rechtsbeschwerde is not a permissible legal remedy in summary injunctive proceedings, rendering the intended litigation hopeless; consequently, the appointment of a mandatory lawyer was denied under § 78b Abs. 1 ZPO, and no further response to subsequent filings in this matter will be issued.

Legislator-Regeste

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§ 78b Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde in preliminary injunctive proceedings and denial of mandatory legal aid due to hopeless litigation: Eine Rechtsbeschwerde ist im Verfahren der einstweiligen Verfügung nicht statthaft (vgl. BGH, Beschluss vom 28. August 2023 - I ZB 48/23, juris Rn. 4 mwN). Die beabsichtigte Rechtsverfolgung erscheint aussichtslos, so dass die Beiordnung eines Notanwalts ausscheidet (§ 78b Abs. 1 ZPO).

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Vorverfahren Klagebewilligung E-Justice formelle Verfahrenseinstellung Anwaltszwang

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde vom 9. Oktober2023 gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Trier vom 7. November 2023 wird auf Kosten des Antragstellers als unzulässig verworfen.

Sein Antrag auf Beiordnung eines beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts wird abgelehnt.

[GRUENDE]

I. Der Senat legt die Eingabe des Antragstellers als Rechtsbeschwerde und Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts aus.

II. Eine Rechtsbeschwerde ist im Verfahren der einstweiligen Verfügung nicht statthaft (vgl. BGH, Beschluss vom 28. August 2023 - I ZB 48/23, juris Rn. 4 mwN). Die beabsichtigte Rechtsverfolgung erscheint aussichtslos, so dass die Beiordnung eines Notanwalts ausscheidet (§ 78b Abs. 1 ZPO).

III. Der Antragsteller kann nicht mit einer Antwort auf weitere Eingaben in dieser Sache rechnen.

Koch

Löffler

Schwonke

Feddersen

Schmaltz