Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2 StR 419/25 ECLI:DE:BGH:2026:120226B2STR419.25.0 KI-generiert

Determining necessity of prior-day travel for appointed defense counsel at oral proceedings under § 46 Abs. 2 Satz 1 RVG

Geschäftsnummer 2 StR 419/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice's 2nd Criminal Senate granted the defense counsel's application, formally determining that her travel to the court session, including arrival on the day prior to the hearing date, was necessary. This decision resolves a procedural dispute where the appointed defense attorney sought a pre-determination of travel necessity to avoid departing at 04:30 a.m. on the day of the scheduled oral hearing, thereby establishing the legitimacy of the travel itinerary while leaving the assessment of the financial reasonableness of travel and accommodation costs to be decided during the final remuneration determination. The ruling was issued under § 46 Abs. 2 Satz 1 RVG, which governs the court's authority to determine the necessity of travel expenses for appointed counsel, distinct from the separate evaluation of their amount.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 46 Abs. 2 Satz 1 RVG; Determining necessity of prior-day travel for appointed defense counsel at oral proceedings under § 46 Abs. 2 Satz 1 RVG: Dem Antrag war gemäß § 46 Abs. 2 Satz 1 RVG zu entsprechen. Über die Angemessenheit von Auslagen (Fahrt- und Übernachtungskosten) ist bei der Festsetzung der Vergütung zu entscheiden.

Schlagwörter

KI-generiert
mündliches Verfahren Verfahrenskosten Anstellungsbehörde Zumutbarkeit Wahl des Verteidigers Entschädigung von Reisekosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Es wird festgestellt, dass die Reise der Verteidigerin, Rechtsanwältin S. aus E., zur Hauptverhandlung vor dem 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs am 11. März 2026 in Karlsruhe einschließlich einer Anreise am Vortag erforderlich ist.

[GRUENDE]

Die Antragstellerin hat als beigeordnete Verteidigerin beantragt, die Erforderlichkeit ihrer Reise zur Hauptverhandlung vor dem Senat in vorliegender Sache einschließlich einer Anreise am Vortag festzustellen. Bei Anreise am Hauptverhandlungstag müsste sie die Reise um 04:30 Uhr antreten.

Dem Antrag war gemäß § 46 Abs. 2 Satz 1 RVG zu entsprechen. Über die Angemessenheit von Auslagen (Fahrt- und Übernachtungskosten) ist bei der Festsetzung der Vergütung zu entscheiden.

Menges

Appl

Zeng

Lutz

Zimmermann