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6 StR 454/22 ECLI:DE:BGH:2022:291122B6STR454.22.0 KI-generiert

Mootness of maintained forfeiture after prior transfer of instrument ownership to the state

Geschäftsnummer 6 StR 454/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Criminal Division rejected the defendant's revision, upholding the 2022 conviction, but ordered the dismissal of the decision to maintain the 2021 forfeiture of a knife, determining that the defendant bore the costs of the appeal. The dispute centered on the necessity of maintaining a prior forfeiture order as part of the current sentencing proceedings. The court held that the maintenance of the forfeiture was legally superfluous because the prior final judgment had already transferred ownership of the instrument of the offense to the state, thereby rendering the subsequent forfeiture measure moot.

Legislator-Regeste

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§ 75 Abs. 1 Satz 1 StGB; Mootness of maintained forfeiture after prior transfer of instrument ownership to the state: Der Aufrechterhaltung der mit Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom 24. Juni 2021 angeordneten Einziehung eines Messers bedurfte es nicht. Denn mit der Rechtskraft des genannten Urteils ist das Eigentum an diesem Tatmittel auf den Staat übergegangen (§ 75 Abs. 1 Satz 1 StGB), weswegen die Maßnahme erledigt ist (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Februar 2021 – 6 StR 459/20; Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 6. Aufl., Rn. 1262).

Schlagwörter

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Verwirkung Eigentumsübertragung strafrechtliches Revisionsverfahren richterliche Feststellung von Rechten Eigentumsrecht Ordrepapier

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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6 StR 459/20
Februar 2021 – 6 StR 459/20; Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 6.
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom 13. Juli 2022 wird als unbegründet verworfen; jedoch entfällt die Aufrechterhaltung der Einziehungsentscheidung aus dem Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom 24. Juni 2021.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Der Aufrechterhaltung der mit Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom 24. Juni 2021 angeordneten Einziehung eines Messers bedurfte es nicht. Denn mit der Rechtskraft des genannten Urteils ist das Eigentum an diesem Tatmittel auf den Staat übergegangen (§ 75 Abs. 1 Satz 1 StGB), weswegen die Maßnahme erledigt ist (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Februar 2021 – 6 StR 459/20; Schäfer/Sander/van Gemmeren, Praxis der Strafzumessung, 6. Aufl., Rn. 1262).

Feilcke

Tiemann

Fritsche

von Schmettau

Arnoldi