Criminal adhesion claim: Scope of future damages liability and characterization as intentional tort
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Criminal Justice (BGH) rejected the defendant's appeal against a Landgericht Itzehoe judgment, upholding the criminal conviction while modifying the civil adhesion declaration to expressly confirm the defendant's liability for all future material and immaterial damages, including pain and suffering, arising from an intentional tortious act committed on October 14, 2024. The case involved a criminal prosecution with an adhesion claim where the appellate court reviewed both the criminal sentencing and the subsidiary civil liability; the court found no legal errors to the defendant's detriment regarding the criminal aspects but clarified the scope of the adhesion award to cover future damages not assigned to social security institutions or third parties. The decision rests on the principles of adhesion proceedings within criminal trials and the requirement to establish liability for intentional unlawful acts (vorsätzliche unerlaubte Handlung), ordering the appellant to bear the costs of the legal remedy and the adhesion plaintiff's necessary expenses.
Legislator-Regeste
KI-generiertCriminal adhesion claim: Scope of future damages liability and characterization as intentional tort: Im Übrigen hat die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Itzehoe vom 10. Oktober 2025 wird mit der Maßgabe verworfen, dass der Adhäsionsausspruch hinsichtlich der festgestellten Ersatzpflicht wie folgt geändert und neu festgesetzt wird (vgl. Antragsschrift des Generalbundesanwalts):
1. Der von der Adhäsionsklägerin erhobene Anspruch auf Schmerzensgeld für die Tat vom 14. Oktober 2024 ist dem Grunde nach gerechtfertigt.
2. Es wird festgestellt, dass der Angeklagte verpflichtet ist, der Adhäsionsklägerin sämtliche materiellen und immateriellen Schäden, die ihr in Zukunft aufgrund der Tat vom 14. Oktober 2024 entstehen, zu ersetzen, soweit die Ansprüche nicht auf Sozialversicherungsträger oder sonstige Dritte übergegangen sind oder übergehen werden.
3. Es wird festgestellt, dass die Forderungen auf einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung beruhen.
Im Übrigen hat die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels, die insoweit durch das Adhäsionsverfahren entstandenen besonderen Kosten und die der Neben- und Adhäsionsklägerin in der Revisionsinstanz erwachsenen notwendigen Auslagen zu tragen.
Cirener
Gericke
Mosbacher
Köhler
Werner