Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
XI ZB 20/23 ECLI:DE:BGH:2023:121223BXIZB20.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of legal complaint filed by unrepresented layperson and outside statutory deadline

Geschäftsnummer XI ZB 20/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice dismissed the defendant's legal complaint as inadmissible, leaving the Oberlandesgericht Bamberg’s decision to reject the appeal as unadmissible in force. The case involved a loan repayment claim where the defendant, after his objection to a payment order was dismissed and his subsequent objection to that judgment was rejected, appealed the lower court's decision to dismiss his appeal for lacking professional representation. The defendant then filed a personal legal complaint against that appellate decision. The court ruled the complaint was inadmissible because it was neither filed by a lawyer authorized before the Federal Court of Justice nor submitted within the one-month statutory deadline, as it arrived after the notification of the appealed decision.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 517 ZPO, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO; Inadmissibility of legal complaint filed by unrepresented layperson and outside statutory deadline: The case involved a loan repayment claim where the defendant, after his objection to a payment order was dismissed and his subsequent objection to that judgment was rejected, appealed the lower court's decision to dismiss his appeal for lacking professional representation. The defendant then filed a personal legal complaint against that appellate decision. The court ruled the complaint was inadmissible because it was neither filed by a lawyer authorized before the Federal Court of Justice nor submitted within the one-month statutory deadline, as it arrived after the notification of the appealed decision.

Schlagwörter

KI-generiert
gesetzliche Frist Eröffnung des Entscheids gesetzliche Vertretung Zahlungsfrist ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen verspätete Einreichung von Urkunden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Rechtsbeschwerde des Beklagten gegen den Beschluss des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Bamberg vom 29. August 2023 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

I. Die Klägerin nimmt den Beklagten auf Darlehensrückzahlung in Anspruch. Das Landgericht hat seinen Einspruch gegen den von der Klägerin erwirkten Vollstreckungsbescheid am 10. März 2023 durch Zweites Versäumnisurteil verworfen. Den dagegen eingelegten Einspruch des Beklagten hat das Landgericht mit Urteil vom 26. Juni 2023 als unzulässig verworfen. Das Oberlandesgericht hat die gegen dieses Urteil eingelegte Berufung des Beklagten mit Beschluss vom 29. August 2023 als unzulässig verworfen, weil das Rechtsmittel trotz schon erstinstanzlicher Belehrung über den Anwaltszwang nicht innerhalb der Berufungsfrist des § 517 ZPO durch Anwaltsschriftsatz eingelegt worden sei; als Privatperson sei der Beklagte vor dem Oberlandesgericht nicht postulationsfähig. Hiergegen wendet sich der Beklagte mit seiner persönlich eingelegten Rechtsbeschwerde.

II. Die gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO statthafte Rechtsbeschwerde des Beklagten ist als unzulässig zu verwerfen, weil sie weder durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO) noch fristgemäß eingelegt worden ist. Der angegriffene Beschluss des Oberlandesgerichts Bamberg vom 29. August 2023 ist dem Beklagten ausweislich der zur Gerichtsakte zurückgelangten Postzustellungsurkunde am 1. September 2023 zugestellt worden. Die Rechtsbeschwerdeschrift des Beklagten vom 6. Oktober 2023 ist am 12. Oktober 2023, mithin nach Ablauf der Notfrist von einem Monat nach Zustellung des Beschlusses (§ 575 Abs. 1 Satz 1 ZPO) beim Bundesgerichtshof eingegangen. Gleiches gilt für die am 6. Oktober 2023 mit dem Zusatz "Noch Bearbeitung" sowie am 8. Oktober 2023 mit dem Zusatz "Fast offiziell" übersendeten Entwürfe und die auf den 23. November 2023 datierenden weiteren Schreiben des Beklagten.

Ellenberger

Derstadt

Schild von Spannenberg

Sturm

Ettl