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5 StR 122/23 ECLI:DE:BGH:2023:260423B5STR122.23.0 KI-generiert

Criminal sentencing: whether police observation and potential intervention justify mitigation for property crimes

Geschäftsnummer 5 StR 122/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (5th Criminal Senate) dismissed the defendant's revision as unfounded, upholding the Hamburg Regional Court's judgment of 28 November 2022, with the defendant ordered to bear the costs of the appeal. The case involved a challenge to the sentencing in a criminal matter, specifically addressing the court's decision to mitigate the sentence for two offenses on the grounds that the crimes were committed under ongoing police observation, which theoretically allowed for intervention by investigative authorities. The Senate confirmed that such theoretical intervention possibilities and the mere fact of observation do not constitute a legal ground for leniency, nor does the observation reduce the jeopardy to legal interests; however, the appellate court explicitly noted that this legal error did not prejudice the defendant, as he was not disadvantaged by it.

Legislator-Regeste

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Criminal sentencing: whether police observation and potential intervention justify mitigation for property crimes: The case involved a challenge to the sentencing in a criminal matter, specifically addressing the court's decision to mitigate the sentence for two offenses on the grounds that the crimes were committed under ongoing police observation, which theoretically allowed for intervention by investigative authorities. The Senate confirmed that such theoretical intervention possibilities and the mere fact of observation do not constitute a legal ground for leniency, nor does the observation reduce the jeopardy to legal interests; however, the appellate court explicitly noted that this legal error did not prejudice the defendant, as he was not disadvantaged by it.

Schlagwörter

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Strafzumessung Straftaten gegen das Vermögen Revision in Strafsachen Regionalpolizei privilegierter Tatbestand E-Justice

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 28. November 2022 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Soweit das Landgericht bei der Strafzumessung in den Fällen II.4 und II.5 strafmildernd berücksichtigt hat, „dass die Taten unter laufender Observation begangen wurden, so dass zumindest eine Einschreitemöglichkeit der Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft bestanden hätte“, erweist sich dies als rechtsfehlerhaft, da allein eine Observation und die deshalb denkbare Möglichkeit eines Einschreitens der Ermittlungsbehörden für sich genommen keinen Strafmilderungsgrund begründet (vgl. BGH, Urteile vom 7. Februar 2022 - 5 StR 542/20, NJW 2022, 1826, 1827 ...; vom 22. Juni 2022 - 5 StR 9/22 und vom 6. Januar 2022 - 5 StR 2/21, NStZ-RR 2022, 140, 141). Zudem erklärt sich die Annahme des Landgerichts, die „Rechtsgutsgefährdung bezüglich des Eigentums der Restauranteigentümer“ sei hier „geringer als in unbeobachteten Fällen“, angesichts des Umstands, dass die den Tatort observierenden Polizeikräfte das Eindringen in die Räume der Restaurants in beiden Fällen nicht wahrgenommen hatten und der Angeklagte deswegen die Taten unbemerkt ausführen konnte, nicht im Ansatz. All dies beschwert ihn jedoch nicht.

Cirener

Gericke

Köhler

Resch

von Häfen