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4 StR 579/25 ECLI:DE:BGH:2026:100226B4STR579.25.0 KI-generiert

Admissibility and merit of procedural objection to non-announcement of criminal provisions under § 265 Abs. 1 StPO

Geschäftsnummer 4 StR 579/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the verdict of the Hagen Regional Court and ordering the defendant to bear the costs of the appeal. The dispute concerned a criminal procedure where the defendant challenged the trial court's alleged violation of statutory requirements regarding the announcement of applied criminal provisions under § 265 Abs. 1 StPO, although the Federal Public Prosecutor initially argued the appeal was inadmissible for insufficient justification. The BGH determined that the appeal was admissible because the defendant’s submission met the reasoning requirements of § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO by including the necessary statutory references, but it rejected the substantive procedural objection as meritless; consequently, the court resolved the matter via interlocutory order under § 349 Abs. 2 StPO, confirming that the lower court’s judgment remains in force without identification of a legal error to the defendant's detriment.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO, § 265 Abs. 1 StPO, § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, § 349 Abs. 1 StPO; Admissibility and merit of procedural objection to non-announcement of criminal provisions under § 265 Abs. 1 StPO: Die Revision ist zulässig. Die Verfahrensbeanstandung der Verletzung des § 265 Abs. 1 StPO genügt den Begründungsanforderungen nach § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO. Insbesondere enthält das Rügevorbringen auch die - vom Generalbundesanwalt vermisste - Mitteilung der im Urteil angewendeten Strafvorschriften.

Schlagwörter

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Verfahrensrügen materielle Begründetheit Streitgegenstand gesetzliche Voraussetzung Durchsuchung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hagen vom 26. Mai 2025 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

1. Die Revision ist zulässig. Die Verfahrensbeanstandung der Verletzung des § 265 Abs. 1 StPO genügt den Begründungsanforderungen nach § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO. Insbesondere enthält das Rügevorbringen auch die - vom Generalbundesanwalt vermisste - Mitteilung der im Urteil angewendeten Strafvorschriften.

2. Die Revision ist jedoch unbegründet im Sinne von § 349 Abs. 2 StPO, weil die Verfahrensrüge aus den vom Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 6. November 2025 zutreffend dargelegten Gründen nicht durchdringt.

3. Der Senat kann durch Beschluss gemäß § 349 Abs. 2 StPO entscheiden, da die primär auf eine Revisionsverwerfung als unzulässig gemäß § 349 Abs. 1 StPO gerichtete Antragsschrift des Generalbundesanwalts für den Fall, dass der Senat die Revision für zulässig erachtet, auch einen Verwerfungsantrag nach § 349 Abs. 2 StPO enthält (vgl. BGH, Beschluss vom 21. Februar 2013 - 3 StR 496/12 Rn. 24; Beschluss vom 18. Dezember 2012 - 1 StR 593/12).

Quentin

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