Recusal motion dismissed for insufficient bias based solely on prior procedural involvement in a different case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the plaintiff's motion for recusal as unfounded, thereby upholding the lower appellate court's procedural rulings regarding the admissibility and substantive handling of the recusal requests. The dispute concerned a procedural challenge where the plaintiff sought the recusal of five judges from the civil court of appeals, alleging a lack of impartiality due to their prior involvement with the factual matter in a separate litigation. The court held that a purely procedural prior acquaintance with the subject matter in another case does not create a suspicion of bias sufficient to warrant recusal, and therefore rejected the application without needing to request official statements from the challenged judges.
Legislator-Regeste
KI-generiertRecusal motion dismissed for insufficient bias based solely on prior procedural involvement in a different case: The dispute concerned a procedural challenge where the plaintiff sought the recusal of five judges from the civil court of appeals, alleging a lack of impartiality due to their prior involvement with the factual matter in a separate litigation. The court held that a purely procedural prior acquaintance with the subject matter in another case does not create a suspicion of bias sufficient to warrant recusal, and therefore rejected the application without needing to request official statements from the challenged judges.
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KI-generiertVolltext
Besorgnis der Befangenheit des Richters wegen Vorbefassung mit dem Sachverhalt in einem anderen Verfahren
[TENOR]
Das Ablehnungsgesuch des Klägers gegen die Richter Prof. Dr. Krüger, den Richter Dr. Lemke und Prof. Dr. Schmidt-Räntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Czub wegen Besorgnis der Befangenheit wird als unbegründet zurückgewiesen.
[GRUENDE]
I. 1
Mit dem angefochtenen Beschluss vom 6. Januar 2011 hat der 31. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm ein Befangenheitsgesuch gegen Mitglieder des Senats als unzulässig zurückgewiesen; die Rechtsbeschwerde hat es nicht zugelassen. Das dagegen gerichtete Rechtsmittel des Klägers hat es als Gegenvorstellung behandelt und diese am 31. Januar 2011 zurückgewiesen. Der Kläger will eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs herbeiführen und hat zunächst die in dem Tenor genannten Richter wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt.
II. 2
Das Befangenheitsgesuch ist unbegründet. Der Einholung von dienstlichen Äußerungen der abgelehnten Richter bedurfte es nicht, weil die Ablehnung ausschließlich auf deren Vorbefassung mit dem Sachverhalt in dem Verfahren V ZR 8/10 gestützt wird. Eine dienstliche Äußerung könnte ersichtlich nicht zur Aufklärung des erheblichen Sachverhalts beitragen, weil die Beteiligung der abgelehnten Richter an dem Verfahren V ZR 8/10 aktenkundig feststeht (vgl. OLG Köln, JMBlNW 2009, 89, juris Rn. 34; Zöller/Vollkommer, ZPO, 29. Aufl., § 45 Rn. 4). Ein Ablehnungsgrund besteht nicht. Allein eine - wie hier - prozessrechtlich typische Vorbefassung mit dem Sachverhalt in einem anderen Verfahren begründet nicht die Besorgnis der Befangenheit (vgl. Zöller/Vollkommer, aaO, § 42 Rn. 15 f.). Darüber hinaus ist das Befangenheitsgesuch in dem Verfahren V ZR 8/10 inzwischen zurückgewiesen worden.
Brückner Weinland Eick
Halfmeier Leupertz