Inadmissibility of hearing complaint and enforcement suspension for failure to comply with mandatory legal representation at the Federal Court of Justice
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the defendant's submission as inadmissible at her own costs, rejecting both her complaint for denial of audiendi and her application for the provisional suspension of enforcement, with a warning that similar future submissions will not be separately decided. The dispute involved the defendant's attempt to challenge a prior Senate decision that had already dismissed her legal complaint for lack of admissibility and to suspend enforcement based on an appeal court order and underlying district court judgment. The decisive legal basis for the dismissal was the mandatory requirement under § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO that submissions to the Federal Court of Justice must be filed by an admitted lawyer, which the defendant failed to meet for both procedural applications; alternatively, the court noted that the complaint for denial of audiendi failed to substantiate a violation of the right to be heard as required by § 321a ZPO, and the suspension application lacked the necessary prospect of success given the prior finding of inadmissibility.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO, § 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO, § 719 Abs. 2 ZPO, § 574 Abs. 2 ZPO; Inadmissibility of hearing complaint and enforcement suspension for failure to comply with mandatory legal representation at the Federal Court of Justice: Im Übrigen erfüllt das Rügevorbringen auch nicht die Voraussetzungen des § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO. Ein Sachverhalt, aus dem sich eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch den Senat ergeben würde (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO), ist nicht dargetan (vgl. Senatsbeschluss vom 21. November 2023 - VIII ZB 55/23, aaO Rn. 2 mwN).
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KI-generiertVolltext
Die als Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Senats vom 9. Januar 2024 und als Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung aus dem Beschluss des Landgerichts Bochum vom 20. Oktober 2023 (I-11 S 91/23) in Verbindung mit dem Urteil des Amtsgerichts Recklinghausen vom 16. August 2023 (52 C 238/22) anzusehende Eingabe der Beklagten vom 18. Januar 2024 wird auf ihre Kosten als unzulässig verworfen.
Die Beklagte wird darauf hingewiesen, dass sie auf weitere Eingaben vergleichbaren Inhalts nicht mehr mit einer gesonderten Bescheidung durch den Senat rechnen kann.
[GRUENDE]
1. Die Anhörungsrüge ist bereits deshalb unzulässig, weil die Beklagte sie nicht - wie erforderlich (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO) - durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt hat (vgl. Senatsbeschluss vom 21. November 2023 - VIII ZB 55/23, juris Rn. 1 mwN).
Im Übrigen erfüllt das Rügevorbringen auch nicht die Voraussetzungen des § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO. Ein Sachverhalt, aus dem sich eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch den Senat ergeben würde (§ 321a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO), ist nicht dargetan (vgl. Senatsbeschluss vom 21. November 2023 - VIII ZB 55/23, aaO Rn. 2 mwN).
2. Der Antrag der Beklagten auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO ist unzulässig, weil er entgegen § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO nicht von einem bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt gestellt worden ist. Der Antrag unterliegt (auch) im Rechtsbeschwerdeverfahren dem Anwaltszwang nach § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO (vgl. Senatsbeschluss vom 31. Januar 2023 - VIII ZA 27/22, WuM 2023, 303 Rn. 4 mwN [zum Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren]).
Der Antrag wäre im Übrigen auch unbegründet, da es der Rechtsbeschwerde der Beklagten an der für eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung erforderlichen Aussicht auf Erfolg (vgl. hierzu BGH, Beschlüsse vom 25. November 2020 - V ZB 89/20, juris Rn. 2; vom 18. Juli 2023 - VIII ZA 6/23, juris Rn. 12; jeweils mwN) fehlt. Die Rechtsbeschwerde ist vom Senat durch den - mit der vorstehend genannten Anhörungsrüge angegriffenen - Beschluss vom 9. Januar 2024 bereits wegen der Nichteinhaltung der Anforderungen des § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO als unzulässig verworfen worden; sie ist überdies auch wegen Fehlens eines Zulässigkeitsgrundes nach § 574 Abs. 2 ZPO unzulässig.
Dr. Bünger
Dr. Schmidt
Dr. Reichelt
Messing
Dr. Böhm