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5 StR 627/23 ECLI:DE:BGH:2024:270224B5STR627.23.0 KI-generiert

Effect of deleting a subsidiary attempt on sentencing and cost allocation in extortion cases

Geschäftsnummer 5 StR 627/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal against the Dresden Regional Court's judgment of 4 October 2023, ordering that the conviction for attempted extortion by robbery be deleted from the record, while the defendant bears the costs of the proceedings and the victim's necessary expenses. The dispute involved a challenge to a tateinheitliche (concurrence of offenses) conviction that combined completed and attempted extortion by robbery within a single act, with the General Public Prosecutor arguing that the attempted offense was legally subsidiary to the completed one. The court held that removing the subsidiary attempt does not alter the scope of guilt or significantly impact sentencing, as a change in the concurrence legal assessment is not a primary criterion for sentencing when the overall culpability remains unchanged, rendering the prior ruling on the completed offense effective as modified.

Legislator-Regeste

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Effect of deleting a subsidiary attempt on sentencing and cost allocation in extortion cases: The dispute involved a challenge to a tateinheitliche (concurrence of offenses) conviction that combined completed and attempted extortion by robbery within a single act, with the General Public Prosecutor arguing that the attempted offense was legally subsidiary to the completed one. The court held that removing the subsidiary attempt does not alter the scope of guilt or significantly impact sentencing, as a change in the concurrence legal assessment is not a primary criterion for sentencing when the overall culpability remains unchanged, rendering the prior ruling on the completed offense effective as modified.

Schlagwörter

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versuchte Erpressung Strafzumessung bei Raub Realkonkurrenz von Straftaten Wirkungen des Urteils vollendeter Versuch Einziehung von Taterträgen

Zitierte Rechtsprechung

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3 StR 91/20
April 2020 – 3 StR 91/20 Rn.
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Dresden vom 4. Oktober 2023 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass seine tateinheitliche Verurteilung wegen versuchter räuberischer Erpressung entfällt (vgl. Antragsschrift des Generalbundesanwalts). Im Übrigen hat die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die dem Nebenkläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Das Landgericht hat bei der Strafzumessung zulasten des Angeklagten gewertet, dass er „auch den Verbrechenstatbestand der (versuchten) räuberischen Erpressung“ verwirklicht habe. Sofern es damit eine tateinheitliche Erfüllung der Tatbestände sowohl der vollendeten wie der versuchten räuberischen Erpressung zugrunde gelegt haben sollte, könnte der Senat ausschließen, dass die Strafkammer allein wegen des Wegfalls der versuchten räuberischen Erpressung auf eine niedrigere Strafe erkannt hätte. Denn die Änderung des Schuldspruchs trägt allein dem Umstand Rechnung, dass dieser Tatbestand im Rahmen eines einheitlichen Tatgeschehens als subsidiär hinter dem vollendeten Delikt zurücktritt. Eine Modifikation der konkurrenzrechtlichen Beurteilung bildet aber bei – wie hier – unverändertem Schuldumfang regelmäßig kein maßgebliches Kriterium für die Strafbemessung (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschluss vom 28. April 2020 – 3 StR 91/20 Rn. 9 mwN).

Gericke

Mosbacher

Köhler

RiBGH von Häfen istwegen Krankheitgehindert zu unterschreiben.

Gericke

Werner