Denial of Legal Aid for Joint Plaintiff in Criminal Revision Where Defendant’s Appeal Was Deemed Unfounded
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Justice (BGH) denied the joint plaintiff’s application for free legal aid and the appointment of a counsel for the revision proceedings. The dispute concerned a criminal case where the defendant filed an unfounded revision, and the joint plaintiff sought to have his first-instance counsel appointed for the appellate stage. The court held that legal representation for a joint plaintiff is not mandatory or justified under § 397a Abs. 2 Satz 1 StPO when the revision was initiated solely by the defendant and is deemed unfounded under § 349 Abs. 2 StPO, consistent with established case law. Consequently, the prerequisites for the appointment of a legal assistant under the prior § 397a Abs. 1 StPO were also not met, leading to the rejection of the application.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 397a Abs. 2 StPO, § 397a Abs. 2 Satz 1 StPO, § 349 Abs. 2 StPO, § 397a Abs. 1 StPO; Denial of Legal Aid for Joint Plaintiff in Criminal Revision Where Defendant’s Appeal Was Deemed Unfounded: In der Vorinstanz ist der Antragsteller als Nebenkläger zugelassen und ihm Prozesskostenhilfe nach § 397a Abs. 2 StPO unter Beiordnung von Rechtsanwalt M. aus B. bewilligt worden. Mit Schriftsatz vom 5. Februar 2024 beantragt der Nebenkläger auch für die Revisionsinstanz die Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwalt M. .
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KI-generiertVolltext
Der Antrag des Nebenklägers H. vom 5. Februar 2024, ihm für das Revisionsverfahren ratenfreie Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwalt M. zu gewähren, wird abgelehnt.
[GRUENDE]
In der Vorinstanz ist der Antragsteller als Nebenkläger zugelassen und ihm Prozesskostenhilfe nach § 397a Abs. 2 StPO unter Beiordnung von Rechtsanwalt M. aus B. bewilligt worden. Mit Schriftsatz vom 5. Februar 2024 beantragt der Nebenkläger auch für die Revisionsinstanz die Bewilligung von Prozesskostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwalt M. .
Der Antrag war abzulehnen, da die Voraussetzungen der Gewährung von Prozesskostenhilfe für die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts im Revisionsverfahren gemäß § 397a Abs. 2 Satz 1 StPO nicht vorliegen. Im Hinblick auf die allein vom Angeklagten eingelegte und nach § 349 Abs. 2 StPO unbegründete Revision ist eine anwaltliche Vertretung des Nebenklägers nicht erforderlich (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. Juni 2021 ‒ 4 StR 171/21, juris Rn. 1; vom 11. Januar 2023 ‒ 6 StR 327/22, juris Rn. 1, jeweils mwN).
Da auch die Voraussetzungen des § 397a Abs. 1 StPO nicht gegeben sind, kam die – insoweit vorrangige – Bestellung eines anwaltlichen Beistandes ebenfalls nicht in Betracht.
Menges