Admissibility of police search evidence and written expert reports in criminal appeals
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (5th Criminal Senate) dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the lower court's conviction and ordering the defendant to bear the costs of the legal remedy. The dispute concerned a criminal trial where the defendant challenged the admissibility of evidence, arguing that a police search conducted under § 102 StPO was unlawful due to the lack of a judicial order under § 105 StPO, and that a written expert report was improperly used without being part of the main proceedings. The court held the first challenge inadmissible because the appeal failed to submit the specific police report proving the search was based on a subsequent judicial order, and rejected the second argument because the expert witness was duly summoned and questioned in court regarding the written report, satisfying the requirements of § 261 StPO. Key legal issues involved the admissibility of evidence under §§ 102, 105, 344, and 261 of the Code of Criminal Procedure (StPO).
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 105 StPO, § 102 StPO, § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, § 261 StPO; Admissibility of police search evidence and written expert reports in criminal appeals: Die Rüge, das Landgericht habe Beweise aus einer mangels (noch nicht vorliegender) richterlicher Anordnung nach § 105 StPO rechtswidrigen Durchsuchung nach § 102 StPO verwertet, ist schon deshalb unzulässig (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO), weil die Revision den Polizeibericht nicht vorgelegt hat, aus dem sich ergibt, dass nach der richterlichen Durchsuchungsanordnung und auf deren Grundlage eine Durchsuchung nach § 102 StPO stattgefunden hat.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Lübeck vom 21. August 2023 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
1. Die Rüge, das Landgericht habe Beweise aus einer mangels (noch nicht vorliegender) richterlicher Anordnung nach § 105 StPO rechtswidrigen Durchsuchung nach § 102 StPO verwertet, ist schon deshalb unzulässig (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO), weil die Revision den Polizeibericht nicht vorgelegt hat, aus dem sich ergibt, dass nach der richterlichen Durchsuchungsanordnung und auf deren Grundlage eine Durchsuchung nach § 102 StPO stattgefunden hat.
2. Soweit die Revision rügt, das Landgericht habe im Urteil ein schriftliches Sachverständigengutachten verwertet, das nicht Inbegriff der Hauptverhandlung (§ 261 StPO) gewesen sei, dringt sie nicht durch. Das Landgericht hat die Sachverständige unter Bezugnahme auf das betreffende schriftliche Gutachten geladen und in der Hauptverhandlung vernommen. Es sind weder Umstände vorgetragen noch sonst ersichtlich, dass die Sachverständige sich nicht zum Inhalt ihres schriftlichen Gutachtens geäußert haben könnte.
Gericke
Mosbacher
Köhler
Resch
Werner