Legal aid for non-admission complaint denied due to insufficient dispute value
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) denied the plaintiffs' application for legal aid to file a non-admission complaint against the Stuttgart Regional Court of Appeal's judgment, thereby upholding the appellate decision in favor of the defendants. The dispute concerned the assessment of the individual monetary interests of the plaintiffs in the underlying civil litigation, with the plaintiffs arguing that the total amount at issue exceeded the statutory threshold due to the joinder of a prior pending case. The court determined that the non-admission complaint was not admissible because the aggregate interest in the appeal, calculated as the sum of the individual claims (totaling 11,967.60 euros), did not exceed 20,000 euros, rendering the appeal impermissible under § 522 Abs. 3 in conjunction with § 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO; the joinder of the earlier case did not increase the relevant amount of dispute for the purposes of this threshold.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO; Legal aid for non-admission complaint denied due to insufficient dispute value: Das für die Beschwer maßgebliche Interesse der Kläger an der Anfechtung der Beschlüsse beträgt insgesamt lediglich 11.967,60 €. Insoweit wird auf die Bewertung der Einzelinteressen der Kläger in dem Hinweisbeschluss des Berufungsgerichts Bezug genommen (TOP 2: 1.449,42 €, TOP 3: 4.210,06 €, TOP 4: 4.808,12 €, TOP 5a: 500 €, TOP 5b: 1.000 €). Diese Einzelinteressen stellen die Beschwer der Kläger dar (vgl. näher dazu Senat, Beschluss vom 9. November 2023 - V ZB 67/22, juris Rn. 8).
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KI-generiertVolltext
Die Anträge der Kläger auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren gegen den Beschluss des Landgerichts Stuttgart - 19. Zivilkammer - vom 19. Mai 2023 werden abgelehnt.
[GRUENDE]
Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe kommt nicht in Betracht, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Die mit der Revision geltend zu machende Beschwer übersteigt den Betrag von 20.000 € nicht, weswegen die Nichtzulassungsbeschwerde nach § 522 Abs. 3 i.V.m. § 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO bereits nicht statthaft ist.
1. Das für die Beschwer maßgebliche Interesse der Kläger an der Anfechtung der Beschlüsse beträgt insgesamt lediglich 11.967,60 €. Insoweit wird auf die Bewertung der Einzelinteressen der Kläger in dem Hinweisbeschluss des Berufungsgerichts Bezug genommen (TOP 2: 1.449,42 €, TOP 3: 4.210,06 €, TOP 4: 4.808,12 €, TOP 5a: 500 €, TOP 5b: 1.000 €). Diese Einzelinteressen stellen die Beschwer der Kläger dar (vgl. näher dazu Senat, Beschluss vom 9. November 2023 - V ZB 67/22, juris Rn. 8).
2. Soweit die Kläger geltend machen, das hiesige Verfahren müsse mit dem früher anhängig gewordenen Verfahren V ZR 47/23 verbunden werden, führt dies nicht zu einer Erhöhung der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer.
Brückner
Göbel
Haberkamp
Laube
Grau