Dismissing criminal appeal via order based on defendant's full acknowledgment of adhesion claims and General Federal Prosecutor’s confirmation of unfoundedness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Judgment dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the judgment of the Landgericht Freiburg dated August 9, 2023, and ordered the defendant to bear the costs of the appeal, the necessary expenses of the victims, and the special costs and necessary expenses of the adhesion claimants incurred in the appellate instance. The case involved a criminal appeal where the defendant had fully and effectively acknowledged the claimed payment demands plus interest and the declaratory motion within the adhesion proceedings, rendering the verification of interest start dates irrelevant; the appellate court further found the appeal otherwise unfounded based on the General Federal Prosecutor’s submission. The decision relied on § 406 Abs. 2 Alt. 1 StPO regarding the effectiveness of the acknowledgment, § 406a Abs. 2 Satz 2 StPO permitting rejection by order despite the prosecutor’s diverging request, and § 349 Abs. 2 StPO for the substantive dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 406a Abs. 2 Satz 2 StPO, § 349 Abs. 2 StPO; Dismissing criminal appeal via order based on defendant's full acknowledgment of adhesion claims and General Federal Prosecutor’s confirmation of unfoundedness: Der Angeklagte hat die geltend gemachten Zahlungsansprüche nebst Zinsen sowie den Feststellungsantrag ohne Einschränkung wirksam anerkannt (vgl. § 406 Abs. 2 Alternative 1 StPO); die in den Adhäsionsanträgen auf den Tattag (11. Januar 2023) datierten Verzinsungszeitpunkte sind deshalb nicht zu überprüfen. An einer vollumfänglichen Verwerfung der Revision im Beschlusswege ist der Senat durch den insoweit abweichenden Antrag des Generalbundesanwalts nicht gehindert (st. Rspr.; vgl. § 406a Abs. 2 Satz 2 StPO sowie BGH, Beschlüsse vom 22. Juni 2023 – 2 StR 156/23 Rn. 6 und vom 4. Februar 2020 – 5 StR 657/19 Rn. 7; jeweils mN).
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KI-generiertVolltext
1. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Freiburg im Breisgau vom 9. August 2023 wird als unbegründet verworfen.
2. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels und die der Nebenklägerin und den Nebenklägern hierdurch entstandenen notwendigen Auslagen sowie die in der Revisionsinstanz im Adhäsionsverfahren entstandenen besonderen Kosten und notwendigen Auslagen der Adhäsionsklägerin und der Adhäsionskläger zu tragen.
[GRUENDE]
Der Angeklagte hat die geltend gemachten Zahlungsansprüche nebst Zinsen sowie den Feststellungsantrag ohne Einschränkung wirksam anerkannt (vgl. § 406 Abs. 2 Alternative 1 StPO); die in den Adhäsionsanträgen auf den Tattag (11. Januar 2023) datierten Verzinsungszeitpunkte sind deshalb nicht zu überprüfen. An einer vollumfänglichen Verwerfung der Revision im Beschlusswege ist der Senat durch den insoweit abweichenden Antrag des Generalbundesanwalts nicht gehindert (st. Rspr.; vgl. § 406a Abs. 2 Satz 2 StPO sowie BGH, Beschlüsse vom 22. Juni 2023 – 2 StR 156/23 Rn. 6 und vom 4. Februar 2020 – 5 StR 657/19 Rn. 7; jeweils mN).
Im Übrigen ist das Rechtsmittel des Angeklagten aus den zutreffenden Erwägungen der Antragsschrift des Generalbundesanwalts unbegründet (§ 349 Abs. 2 StPO).
Jäger
Bellay
Bär
Leplow
Munk