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6 StR 470/23 ECLI:DE:BGH:2023:151123B6STR470.23.0 KI-generiert

Admissibility of procedural objections in criminal revision despite missing trial record; ex officio knowledge under § 274 StPO

Geschäftsnummer 6 StR 470/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) Sixth Criminal Senate dismissed the defendant's appeal as unfounded, leaving the judgment of the Brunswick Regional Court in force and ordering the defendant to bear the costs of the appeal. The case involved a criminal proceeding where the defendant challenged the lower court's decision, with the appellate court specifically addressing the admissibility of procedural objections despite the failure to submit the trial record. In its ruling, the court clarified that the absence of the main hearing protocol did not render the procedural complaints inadmissible, as the appellate court was statutorily required to take official knowledge of the record ex officio under Section 274 of the Code of Criminal Procedure (StPO) for evidentiary purposes.

Legislator-Regeste

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§ 274 StPO; Admissibility of procedural objections in criminal revision despite missing trial record; ex officio knowledge under § 274 StPO: Die jedenfalls unbegründeten Verfahrensrügen sind nicht schon deswegen unzulässig, weil das Hauptverhandlungsprotokoll nicht vorgelegt worden ist. Von diesem hat der Senat zu Beweiszwecken (§ 274 StPO) von Amts wegen Kenntnis zu nehmen.

Schlagwörter

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Verfahrensrügen Strafprozessordnung Revision eines Entscheids Beweisverhandlung Verfahrenskosten verspätete Beweismittel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Braunschweig vom 3. Juli 2023 wird als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zu der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Die jedenfalls unbegründeten Verfahrensrügen sind nicht schon deswegen unzulässig, weil das Hauptverhandlungsprotokoll nicht vorgelegt worden ist. Von diesem hat der Senat zu Beweiszwecken (§ 274 StPO) von Amts wegen Kenntnis zu nehmen.

Sander

Tiemann

Wenske

Fritsche

Arnoldi