Attribution of shareholder knowledge for confiscation of proceeds from narcotics trafficking
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the appeal filed by the participation entity involved in confiscation proceedings, ruling that no legal error to its detriment was found in the lower court's judgment, thereby upholding the confiscation order and leaving the original decision of the Lübeck Regional Court in force. The dispute concerned the confiscation of funds deposited into the appellant’s bank account, which were identified as proceeds from narcotics trafficking, with the appellant arguing against the legal basis for such forfeiture. The court determined that because the sole shareholder and managing director of the entity was the accused in the criminal case, his knowledge of the illicit origin of the funds was legally imputable to the company, satisfying the requirements for confiscation of proceeds under German criminal law, specifically referencing the principles outlined in § 73e StGB and relevant legislative documents regarding attribution of knowledge in corporate structures.
Legislator-Regeste
KI-generiertAttribution of shareholder knowledge for confiscation of proceeds from narcotics trafficking: Nach den rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen war der Angeklagte, aus dessen Betäubungsmittelgeschäften die auf das Konto der Einziehungsbeteiligten eingezahlten Gelder stammten, deren Alleingesellschafter und alleiniger Geschäftsführer. Sie muss sich daher dessen Wissen zurechnen lassen (vgl. BT-Drucks. 18/9525, S. 66; siehe auch BGH, Urteile vom 30. März 2021 – 3 StR 474/19, BGHSt 66, 83, 91; vom 1. Juli 2021 – 3 StR 518/19, ZHW 2022, 152, 157; LK/Lohse, StGB, 13. Aufl., § 73e Rn. 14).
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KI-generiertVolltext
Die Revision der Einziehungsbeteiligten gegen das Urteil des Landgerichts Lübeck vom 2. März 2023 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Einziehungsbeteiligten ergeben hat.
Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Nach den rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen war der Angeklagte, aus dessen Betäubungsmittelgeschäften die auf das Konto der Einziehungsbeteiligten eingezahlten Gelder stammten, deren Alleingesellschafter und alleiniger Geschäftsführer. Sie muss sich daher dessen Wissen zurechnen lassen (vgl. BT-Drucks. 18/9525, S. 66; siehe auch BGH, Urteile vom 30. März 2021 – 3 StR 474/19, BGHSt 66, 83, 91; vom 1. Juli 2021 – 3 StR 518/19, ZHW 2022, 152, 157; LK/Lohse, StGB, 13. Aufl., § 73e Rn. 14).
Cirener
Köhler
Resch
von Häfen
Werner