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I ZB 66/23 ECLI:DE:BGH:2023:081123BIZB66.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of Rechtsbeschwerde in interim relief proceedings and denial of court-appointed counsel

Geschäftsnummer I ZB 66/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (I ZB 66/23) dismissed the appellant's legal appeal and rejected his application for the assignment of a court-appointed attorney, leaving the lower court's decision from the Trier Regional Court in force. The dispute involved a procedural challenge to a prior decision in an interim relief proceedings (einstweilige Verfügung), where the appellant sought to appeal and request legal aid. The court held that a legal appeal (Rechtsbeschwerde) is not statutorily admissible in interim relief proceedings, rendering the intended legal recourse hopeless; consequently, the conditions for the assignment of a notary attorney under § 78b Abs. 1 ZPO were not met, and the proceedings were terminated without further response to subsequent submissions.

Legislator-Regeste

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§ 78b Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde in interim relief proceedings and denial of court-appointed counsel: Eine Rechtsbeschwerde ist im Verfahren der einstweiligen Verfügung nicht statthaft (vgl. BGH, Beschluss vom 28. August 2021 - I ZB 48/23, juris Rn. 4 mwN.). Die beabsichtigte Rechtsverfolgung erscheint aussichtslos, so dass die Beiordnung eines Notanwalts ausscheidet (§ 78b Abs. 1 ZPO).

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtsverbeiständung Vorläufiger Rechtsschutz Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Notar beschränkte Handlungsfähigkeit Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers vom 11. Oktober 2023 gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Trier vom 6. Oktober 2023 wird verworfen.

Sein Antrag, ihm einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

[GRUENDE]

I. Der Senat legt die Eingabe des Antragstellers als Rechtsbeschwerde und Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts aus.

II. Eine Rechtsbeschwerde ist im Verfahren der einstweiligen Verfügung nicht statthaft (vgl. BGH, Beschluss vom 28. August 2021 - I ZB 48/23, juris Rn. 4 mwN.). Die beabsichtigte Rechtsverfolgung erscheint aussichtslos, so dass die Beiordnung eines Notanwalts ausscheidet (§ 78b Abs. 1 ZPO).

III. Der Antragsteller kann nicht mit einer Antwort auf weitere Eingaben in dieser Sache rechnen.

Koch

Löffler

Schwonke

Feddersen

Odörfer