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EnVR 25/22 ECLI:DE:BGH:2023:201123BENVR25.22.0 KI-generiert

Cost allocation and procedural termination upon voluntary withdrawal of complaint in Federal Network Agency proceedings under § 90 EnWG

Geschäftsnummer EnVR 25/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the appeals and declared the proceedings regarding a telecommunications regulation dispute as having never been pending, rendering the prior decision of the Higher Regional Court of Düsseldorf void; the respondent (Federal Network Agency) prevailed in the procedural outcome as the applicant’s withdrawal of the complaint placed them in the position of the losing party, obligating them to bear all costs of the appeal and legal revision, including the agency's necessary out-of-pocket expenses. The case involved a complaint against a regulatory decision, which was voluntarily withdrawn in agreement with the opposing party, triggering the procedural rule that such withdrawal causes the proceedings to be treated as never having been initiated. The decisive legal bases for the cost allocation and the procedural termination were § 90 Sentence 1 of the German Telecommunications Act (EnWG) and § 50(1) Sentence 1 No. 2 of the Judicial Fees Act (GKG) in conjunction with § 3 ZPO.

Legislator-Regeste

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§ 3 ZPO; Cost allocation and procedural termination upon voluntary withdrawal of complaint in Federal Network Agency proceedings under § 90 EnWG: Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Antragstellerin/Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).

Schlagwörter

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Verfahrensabschreibung Verfahrenskosten strafrechtlicher Rücktritt Verfahrensvorschriften E-Justice Revision eines Entscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Das Beschwerdeverfahren und das Rechtsbeschwerdeverfahren werden eingestellt. Diese Verfahren sind als nicht anhängig geworden anzusehen. Der auf die Beschwerde ergangene Beschluss des 3. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 16. März 2022 - VI-3 Kart 191/19 (V) - ist wirkungslos.

Die Betroffene trägt die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens einschließlich der notwendigen Auslagen der Bundesnetzagentur.

Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 250.000 € festgesetzt. Im Übrigen verbleibt es bei der Wertfestsetzung des Beschwerdegerichts.

[GRUENDE]

Die Betroffene hat die Beschwerde im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur zurückgenommen. Die Rücknahme der Beschwerde bewirkt, dass das Verfahren als nicht anhängig geworden anzusehen ist (BGH, Beschlüsse vom 27. August 2013 - EnVR 19/10, juris Rn. 1; vom 23. April 2013 - EnVR 47/12, juris Rn. 2 mwN).

Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Antragstellerin/Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.

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