Withdrawal of appeal in Energy Industry Act proceedings; procedural consequences on pendency and cost allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Cartel Senate of the Federal Court of Justice dismissed the appeal proceedings and deemed them never instituted, rendering the lower court's decision from March 16, 2022, void; the affected party was ordered to bear all costs of the complaint and legal complaint proceedings, including necessary out-of-pocket expenses for the federal regulatory agency, with the value in dispute for the legal complaint fixed at €250,000. The dispute arose from a complaint procedure under the German Energy Industry Act, where the affected party challenged a decision by the Federal Network Agency and subsequently withdrew its complaint in agreement with the agency. The court ruled based on the principle that a withdrawal of a complaint results in the proceedings being treated as never instituted, and applied Section 90 Sentence 1 of the Energy Industry Act to assign costs to the withdrawing party, who thereby assumed the role of the losing party, while determining the subject value pursuant to Sections 50(1) Sentence 1 No. 2 of the Court Costs Act and 3 of the Code of Civil Procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 3 ZPO; Withdrawal of appeal in Energy Industry Act proceedings; procedural consequences on pendency and cost allocation: Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Antragstellerin/Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).
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KI-generiertVolltext
Das Beschwerdeverfahren und das Rechtsbeschwerdeverfahren werden eingestellt. Diese Verfahren sind als nicht anhängig geworden anzusehen. Der auf die Beschwerde ergangene Beschluss des 3. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 16. März 2022 - VI-3 Kart 227/19 (V) - ist wirkungslos.
Die Betroffene trägt die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens einschließlich der notwendigen Auslagen der Bundesnetzagentur.
Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 250.000 € festgesetzt. Im Übrigen verbleibt es bei der Wertfestsetzung des Beschwerdegerichts.
[GRUENDE]
Die Betroffene hat die Beschwerde im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur zurückgenommen. Die Rücknahme der Beschwerde bewirkt, dass das Verfahren als nicht anhängig geworden anzusehen ist (BGH, Beschlüsse vom 27. August 2013 - EnVR 19/10, juris Rn. 1; vom 23. April 2013 - EnVR 47/12, juris Rn. 2 mwN).
Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Antragstellerin/Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).
Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.
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